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Bouba, Jonas und der Hund Babou – Band 3: Werden Bouba und Jonas jemals Freunde?

Book Cover: Bouba, Jonas und der Hund Babou - Band 3: Werden Bouba und Jonas jemals Freunde?
Teil von Bouba und Jonas series:
AusgabenPDF (Deutsch): € 4,99
ISBN: 978-1518717710
Pages: 152

Eine Besonderheit dieses Buches ist der Verzicht auf professionelle Illustratoren. Die wunderbaren Bilder wurden von Sankara Dantse Dantse, dem Sohn des Autors erstellt, als er sieben Jahre alt war. Dadurch wird wirklich authentisch dargestellt, wie Kinder Dinge bildlich sehen.

Dieses Buch ist auch mit schwarz-weißen Illustrationen für nur 14,99 € erhältlich. 

Die drei Hobbyforscher Bouba, 8, Jonas, 8, beide Schüler der Elly-Heuss-Knapp Schule und der Hund Babou leben in Darmstadt und reisen durch die ganze Welt, um zum Beispiel zu erforschen, warum die Indianer keine Schmerzen kennen. Um zu wissen, wie die Dinos früher gelebt haben oder wie die alte Ägypter die Pyramiden gebaut haben. Sie erfinden dafür eine Zeitmaschine mit der sie in die Vergangenheit zurück reisen können. Sie bauen ein UFO; damit sie zu den Aliens fliegen können. Sie wollen einen Freund haben, der ihnen aber voll gehörig sein muss und bauen sich einen. Warum ist Bouba schwarz und Jonas weiß? Kein Problem für diese Forscher. Sie werden dieses Rätsel auf ihre Art lösen – und noch viel mehr Abenteuer erleben. Jedes Abenteuer wird in einem Band dargestellt.

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Ihre Forschungsabenteuer mit überraschenden, manchmal aber auch „fast“ katastrophalen Ergebnissen sind sehr spannend und entspannend, lustig und lehrreich für Kinder und Erwachsene ebenso. Ihre Erklärungen zu vielen Sachen sind manchmal merkwürdig und regen Fantasien an und das macht dieses unzertrennliche Trio so interessant und unverzichtbar, wenn Eltern und ihre Kinder Wissen auf einfache, lustige Weise erfahren wollen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein, nicht nur, weil ein Hund dabei ist und sich immer vehement Respekt verschafft, nein, nicht nur, wegen der Hautfarbe (Bouba ist schwarz, ein Afrodeutsches Kind, Vater ist schwarz und Mutter weiß und Jonas hat weiße Eltern), sondern wegen ihrer unterschiedlichen Ansichten, Gewohnheiten, Herangehensweisen. Alle drei sind extrem stur und von ihren eigenen Ideen tief überzeugt. Aber alle drei verbindet eine starke Freundschaft, die Lust zu forschen und die Neugier und die große Sehnsucht nach Wissen, Erklärungen und Wahrheit.

So schön und einfach hat aber diese Freundschaft nicht angefangen. Im Gegenteil, Bouba und Jonas sind am Anfang richtige Feinde. Ihre Feindschaft wirkt sich besonders auf ihre Fußballmannschaft aus, die kleinen Adler vom TSG Woog, bei der beide spielen und jeder immer der Beste sein will, womit sie ihrer Mannschaft schaden. Deswegen war die erste Frage zu wissen, ob Bouba und Jonas jemals Freunde werden können? Mit Auszügen aus Band 2 „Bouba und das Monster vom Woog-Badesee“ und Band 1„Wir sind die kleinen Fußball-Adler vom TSG Darmstadt-Woog“.

Leseprobe

Bouba war noch 8 und wurde bald 9. Sein Vater war Afrikaner und seine Mutter war Deutsche. Jonas war auch 8 und wurde dieses Jahr auch 9, seine beiden Eltern waren Deutsche. Die beiden Jungs gingen in die Elly-Heuss-Knapp-Schule in Darmstadt und wohnten nicht weit vom Badesee Woog. Sie spielten Fußball bei der TSG 46 und nannten ihre Mannschaft die kleinen Fußball-Adler vom Woog. Das einzige Problem: die beiden verstanden und mochten sich gar nicht und sahen sich im Fußball als Konkurrenten. Sie konnten sich wirklich nicht leiden und nutzten alle Gelegenheiten, um das auch zu zeigen. Jeder meinte, dass er der Beste sei, und dass die Adler ohne ihn nicht gewinnen könnten.

„Ich bin besser als du“, sagte Bouba, wenn er Jonas sah.

„Das stimmt nicht. Ich bin viel besser als du“, erwiderte Jonas.

Das nächste Mal war es dann Jonas, der anfing, als er Bouba begegnete: „Ich dribbel besser als du, wie Messi“, provozierte er.

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„Ich bin viel schneller als du, wie Eto´o“, erwiderte diesmal Bouba.

Um Unterstützung für sich zu haben, hatten sie Fanclubs gebildet. Ihre Fans bestanden hauptsächlich aus den Mitschülern der jeweiligen Klasse. Ihre Fans heizten die Gemüter sehr an und erhöhten somit den Druck. Man konnte zwischen den beiden Adlern immer eine gewisse Spannung spüren.

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