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Bis ins Jenseits – die Zeit heilt keine Wunden

Book Cover: Bis ins Jenseits - die Zeit heilt keine Wunden
AusgabenPDF (Deutsch): € 5,99
ISBN: 9783946551744
Pages: 308

Das junge deutsche Mädchen, der afrikanische Liebhaber der Mutter und die Dämonen der Liebe

Die Liebe darf man nicht aufhalten...

Eine tragische Geschichte mit offenem Ende

Der 35jährige afrikanische Arzt namens Wanted kennt Melanie, seit sie ein Kind ist und sie mögen sich von Anfang an sehr stark. Im Laufe der Jahre wird Melanie immer eifersüchtiger auf die heimliche Affäre zwischen Wanted und ihrer verheirateten Adoptivmutter. Sie mag ihren Adoptivvater nicht besonders, deswegen fühlt sie bei Wanted die Geborgenheit, die sie sich von ihrem Vater gewünscht hätte. Als sie eines Tages ihre Mutter mit Wanted beim Liebesspiel beobachtet, spürt sie nun, dass ihre kindliche Liebe zu einer weiblichen Liebe wird. Sie fängt an, ihre Mutter als Konkurrentin zu sehen und sie sogar zu hassen.

Als Melanie 18 wird, offenbart sie sich Wanted und die beiden werden ein Paar. Auf dem Höhepunkt ihrer Liebe erfahren sie von Melanies Adoptivvater, der aus Rache in Wanteds Vergangenheit geschnüffelt hat, dass sie verwandt sind: Melanie ist Wanteds Tochter!

An diesem Tag ändert sich alles…

Die Dämonen der

Liebe sind entfesselt!

„Vielleicht die

dramatischste und

spektakulärste

Liebesgeschichte

aller Zeiten“

Leseprobe

Nachdem sie die Wahrheit erfahren haben

„Steh auf, Wanted, es ist schon 19 Uhr“, sagte sie und nahm seine Hand.

„Ich habe seit fast 90 Minuten nicht mehr geschlafen. Seitdem du da sitzt, habe ich nicht mehr geschlafen. Ich habe deine Gedanken verfolgt. Ich freue mich zu sehen, dass du wieder lächeln kannst. Du musst weiterleben“, sagte er und stand auf.

„Wir müssen beide leben, Wanted.“

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In diesem Moment merkte sie doch, wie es wieder schwer wurde, ihm ihre Idee vorzuschlagen. Das Bild von Wanted als Vater war auf einmal wieder massiv in ihrem Kopf. Es war ihr aber sehr klar, dass sie nicht beides haben konnte, wollte und durfte. Aber was wollte sie denn? Mit welcher Wanted-Identität würde sie am besten leben können? Vielleicht war die Idee ihrer Mama doch die einzig gute und vernünftige Lösung? Sie wurde wieder traurig. Sie schaute Wanted in die Augen und verstand, warum sie wieder negativ geworden war. Wanted war blass, seine Augen waren auf einmal farblos weiß, sein Gesicht faltig. Es schien, als ob er über Nacht um zehn Jahre gealtert wäre. Zum ersten Mal sah Melanie, dass Wanted schon weiße Haare hatte. Er sah einfach bemitleidenswert aus, das machte Melanie Angst, und sie bekam eine Vorahnung.

„Wie können wir damit leben, Melanie? Ich bin dein Vater und wir haben Sachen getan, die wir nicht hätten tun dürfen.“

„Aber wir wussten es nicht, Wanted. Wir haben es nicht absichtlich gemacht.“

„Man sagt, dass Unwissenheit nicht vor Strafe schützt, und das gilt auch vor Gott. Wir haben eine Ursünde begangen.“

„Warum hat Gott uns nicht davor geschützt? Warum würde er uns für etwas bestrafen, wovor er uns hätte warnen müssen, Wanted?“

„Er ist nicht schuldig, du auch nicht, aber ich trage die ganze Schuld. Ich allein. Gott kann nicht immer da sein, um uns vor unserer Verantwortung zu bewahren. Hätte ich mich nicht vor 18 Jahren vor meiner Verantwortung gedrückt, wäre alles das nicht passiert. Gott kann nichts dafür.“

„Wanted, meine Liebe, es geht nicht um Schuld, Vater.“

„Wie kannst du es noch schaffen, mich ‚meine Liebe‘ zu nennen? Siehst du nicht, was ich dir angetan habe? Das hat nichts mit Liebe zu tun. Das hat mit dem Egoismus eines verantwortungslosen Vaters zu tun.“

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Hier findest du das komplette Inhaltsverzeichnis von „Bis ins Jenseits – die Zeit heilt keine Wunden“

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