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Blackout: Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen

Book Cover: Blackout: Ein One-Night-Stand mit fatalen Folgen
AusgabenPDF (Deutsch): € 6,99
ISBN: 978-1518701078
Pages: 324

+++ Dieses Buch ist inhaltsgleich mit Dantse Dantse „Blutiger Tanz“ +++

Deine Handynummer ist ein Verräter

Wir sind gläserne Menschen. Er hatte nur eine Handynummer, aber damit konnte er alles über sie, die Frau mit dem Teufel im Blut, herausfinden, sie jagen, finden und ermorden. Unsere Daten sind nicht sicher, mit nur einem Detail kann alles über uns aufgedeckt werden und unser Leben ist ein offenes Buch, wie dieser Roman uns deutlich vor Augen führt.

„Blackout“ ist ein Krimi im wahrsten Sinne des Wortes. Zwei Tote, ein Verdächtiger, kriminelle Verbände und ein rätselhaftes Motiv. Aber hinter seinen Taten steht eine Geschichte, ein Leben voller Ereignisse, voller Liebe, Freundschaft und Konflikten. Und in diesem Sinne ist dies auch ein Buch über Kindheit und Erziehung, denn in dieser Zeit wird die Grundlage für unser Schicksal gelegt, wie Johnny es in seiner Therapie erkennen muss.

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Dies ist die Geschichte eines Mannes, der eigentlich alles hat: er kommt aus einer reichen Familie, ist ein erfolgreicher Anwalt, Ehemann und Vater von zwei Kindern. Und doch kann er sein Glück nicht finden, seine Mutter und Schwester sterben, seine Frau betrügt ihn mit seinem Kollegen und Johnny hält es nicht mehr aus und sucht Trost in einem One-Night-Stand. Als er glaubt, dass er sich dabei mit HIV infiziert hat, beginnt seine Jagd nach der Frau, die ihm sagte: „Ich bin die Frau mit dem Teufel im Blut“.

Schließlich wird er sogar zum Mörder – wie kann so etwas nur passieren? Ist sie wirklich die Frau, die ihn angesteckt hat? Dies ist auch die Geschichte eines Mannes, in dessen Kindheit schon über sein Schicksal entschieden wurde. Er bemüht sich, mit dieser Vergangenheit abzuschließen, arbeitet mit einem Therapeuten seine Erlebnisse auf und kann schlussendlich sogar seinem Vater verzeihen. Er rennt seinem Glück entgegen, doch das Unglück ist ihm immer einen Schritt voraus bis er einen dramatischen Ausweg findet.

„Wenn du versuchst, das Glück zu umarmen, dann erstickst du es. Wenn du versuchst, das Glück festzuhalten, dann zerquetschst du es nur noch mehr. Wenn du aber das Glück frei lässt, dann entfaltet es sich und bleibt.“ KriDar - Krimis aus Darmstadt

Leseprobe

Vor 2 Wochen: 13 Wochen nach der Tat, 7 Wochen nach dem Tod des Täters

„Hallo, Darmstadt Kurier, Anne Schmidt am Telefon. Was kann ich für Sie tun?“

„Frau Schmidt, Hier Herr Walker. Sie haben mir vor 7 Wochen einen Brief geschrieben und wollten über meinen Sohn reden? Es geht um den Diskomord von Sonderborg“, sagte Herr Walker mit einer müden, aber sicheren Stimme.

„Ah, Sie sind Herr Walker, ich kann mich gut erinnern. Sehr schön. Das ist gut, dass Sie angerufen haben. Wie geht es Ihnen inzwischen? Es tut mir sehr Leid für Ihren Sohn“, antworte Frau Schmidt.

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Frau Schmidt war Redakteurin bei einem großen Medienunternehmen, das den Darmstadt Kurier, eine Tageszeitung, herausgibt. Sie hatte vor einigen Wochen einen Brief an Herrn Walker geschrieben und ihn um ein Interview gebeten, wegen der traurigen Geschichte um seinen Sohn Johnny M. Walker, der in Sonderborg in Dänemark im Gefängnis gesessen und sich das Leben genommen hatte. Er war inhaftiert worden, weil er in einer Toilette einer Diskothek in Sonderborg eine Frau, mit der er angeblich gerade Sex gehabt hatte, auf brutalste Art mit einer Bierflasche umgebracht hatte. Einen Mann, der ihr zur Hilfe geeilt war, verletzte er so schwer, dass dieser wenige Tage später seinen Verletzungen erlag. Der Tod dieses alleinerziehenden Vaters traf Johnny Walker so hart, dass er entschied, sich das Leben zu nehmen. Aber bis zu seinem Selbstmord sagte Johnny Walker kein Wort über seine Motive.

Anne Schmidt war von der Geschichte berührt und wollte mehr Einzelheiten erfahren, um im Darmstadt Kurier darüber zu schreiben. Sie hatte sich deswegen an die Familie von Johnny M. Walker gewendet, um mehr über ihn zu erfahren. Seine Frau Carla Walker, mit der er zwei Kinder hat, hatte sich vollständig zurückgezogen und war nicht auffindbar. Sie hatte dann wenigstens einen Brief an seinen Vater Mike Walker geschrieben und in den Briefkasten geworfen. Das war schon so lange her, dass sie nicht mehr damit gerechnet hatte, dass er sich melden würde. Umso glücklicher war sie, als sie erfuhr, wer am Telefon war. Sie hatte die ominöse Geschichte nie vergessen und hatte die ganze Zeit immer und immer wieder daran gedacht. Warum hat Johnny Walker diese unbekannte Frau getötet? Warum hat er sich das Leben genommen? Niemand wusste es, auch die Polizei in Sonderborg hatte die Sache schon fast ad acta gelegt. Sie konnte keine Motive finden, und eine Verbindung zwischen den Täter und Opfer konnte man nicht erkennen. Die Ermittlungen hatten lediglich ergeben, dass Johnny M. Walker ein Tag vor dem Mord nach Sonderborg gekommen war und aktiv gezielt nach der Frau gesucht hatte. Er hatte sich ein Phantombild anfertigen lassen und in Cafés, Restaurants und Geschäften nach der Frau gefragt. Das war alles, was die Polizei klar stellen konnte. Es gab null Hinweise dazu, warum er die Frau gesucht hatte.

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