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DEPRESSION – BORDERLINE – ANGSTSTÖRUNG

Book Cover: DEPRESSION - BORDERLINE - ANGSTSTÖRUNG
AusgabenPDF (Deutsch): € 9,99
Pages: 340
ePub (Deutsch): € 9,99Kindle (Deutsch): € 9,99Paperback (Deutsch): € 21,99
ISBN: 978-3-946551-08-9
Size: 14,80 x 21,00 cm
Pages: 340
Hardcover (Deutsch): € 29,99
ISBN: 978-3-946551-83-6
Size: 14,80 x 21,00 in
Pages: 340

Larissa ist erst 29 Jahre alt und sehr gebildet. Sie ist promovierte Chemikerin.

Auf der Straße wird man sich umdrehen und sie anlächeln, so hübsch und gut aussehend ist sie, aber sie ist krank und trägt vermutlich viele Krankheiten auf einmal in sich: Depression, Borderline, Essstörungen, sie verletzt sich selbst.

Sie erzählt 31 Tage lang in einem täglichen Minutenprotokoll, was in ihr abläuft, in diesem Umfang kennen das vielleicht sogar Therapeuten und Psychologen nicht.

Mit diesem aktuellen Minutenprotokoll, live notiert, in dem Erlebnisse, Gefühle, Geschehenes noch warm und detailliert aufgenommen werden, war es einfacher für Larissa, sich selbst zu verstehen und ihre Gefühle besser in den Griff zu bekommen und somit besser damit umzugehen. Man bekommt viel mit, erfährt erstaunliche Dingen, so nah, so direkt. Es sind geheime Erlebnisse, die psychisch kranke Menschen durchmachen, und die sie normalerweise nur für sich allein behalten. Der Leser dringt in manche Bereiche vor, zu denen normalerweise niemand Zugang hat. Eine einmalige Gelegenheit die Psyche eines kranken Menschen zu erkunden.

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So tief, so nah, so intensiv wurde das Leben einer psychisch Kranken noch nie durchleuchtet. Das ist dramatisch, das tut weh. Das nimmt mit. Manchmal lachen wir mit, freuen uns, dass es bergauf geht, dass sie es geschafft hat und dann kommt schnell die Realität wieder, wenn sie wieder am Boden ist und voll mit dem Teufel in ihr kämpft. Man ist manchmal sauer und wütend auf sie, aber dann denkt man daran: sie ist nur ein Opfer. Sie ist besessen. Besessen von ihrer zerstörten Kindheit, den negativen Gefühlen und Gedanken.

Zwischen Hoffnung und Zweifel, zwischen Freude und Leid, zwischen Liebe und Hass. Alles spielt sich ab in dieser Frau, die von und in ihren negativen Gefühlen und Gedanken gefangen ist und von ihnen gesteuert wird. Der Sex spielt für sie eine große Rolle, und dient ihr auch als Therapie. Tatsächlich hilft er ihr, immer wieder aufzustehen. Dazu benutzt sie auch Männer als Sextoys, aber durch die intensive Selbstbefriedigung lernt sie ihren Körper am besten kennen und lieben. Sie beschreibt in diesem Buch die vielen Sexhandlungen ohne Tabu und sehr ausführlich in ihrem täglichen Kampf.

Es geht ihr jetzt gut, Morgen schlecht und dann wieder gut. Von einer Minute zur anderen kippt die Hoffnung in Resignation und Verbitterung um und dann wieder zurück zur Hoffnung.

Der Kampf, glücklich zu sein und geliebt zu werden scheint bei ihr fast ein unüberwindbares und nicht zu gewinnendes Spiel.

Die Fressattacken und das Kotzen, die Antriebslosigkeit und Faulheit, der mangelnde Wille, die Kraftlosigkeit, die Müdigkeit, die sexuelle Erregungen, die Lügen und Selbstlügen, die Hassgefühle, die Minderwertigkeitskomplexe, die Selbstdemontage und die Angst lassen sie immer mehr erkennen, dass ihr Wunsch, ganz normal glücklich zu sein ein schwieriges Unterfangen ist, wobei der Traum, dass es besser sein wird, ihr Hoffnung macht und ihr immer wieder positive Energie gibt...

Sie versucht immer, nicht aufzugeben und hat in manchen Bereichen ganz gute Erfolge.

Hier finden sich tolle und wertvolle Tipps und Tricks, wie und was sie tut, um immer wieder aufzustehen, die auch anderen in ähnlichen Situationen sehr helfen könnten. Deswegen hat das Buch auch einen Ratgeber-Charakter.

Mit diesen Tagesabläufen erfahren die Leser erstmalig, wie es wirklich tagtäglich bei Menschen mit psychischen Störungen zugeht. Ungeschönt, ohne Tabu, ungekürzt, und so, wie es noch kein Therapeut und Psychologe erfahren hat.

Dieses Buch soll Angehörigen und auch Betroffenen helfen, besser mit diesen Krankheiten umzugehen und die Kranken, bzw. sich selber besser zu verstehen. Dieses Buch gehört zu der neuen Reihe „Geschichten, die helfen, Geschichten, die heilen“ von indayi edition.

Leseprobe

Erster Tag, Samstag, 31.01.2015.
Das Essen bringt mich um

 

Mein heutiger Tag.

4.20 Uhr ich wache auf. Alle Lichter sind an. Pipi machen. Wieder ins Bett. Um 5 stehe ich auf, habe ich vor. Aber ich schlafe doch weiter.

6.30 Uhr ich wache auf. Keine Lust. Wieder alles falsch gemacht. Ich will nicht. Ich will einfach nicht. Gar nichts.

7 Uhr ich stehe langsam auf.

Ich zünde eine Zigarette an. Ich weiß aber, dass ich nicht rauchen sollte. Ich hasse Zigaretten, dennoch rauche ich.

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7.30 Uhr ich gehe joggen. Komisch, das einzige, was ich immer schaffe, ist alle 2 Tage den kompletten Sport durch zu ziehen. Weil ich weiß, dass ich es immer schaffe, schaffe ich auch heute meine 10 Runden, und Gymnastik. Während dem Sport überlege ich mir, wie ich das mit dem Termin heute mache. Ich will duschen, habe seit vier Tagen kein Wasser gesehen und keine Zähne geputzt. Ich finde eine Lösung und so mache ich es. Ich akzeptiere es, wie es ist und freue mich darauf, heute Abend voll duschen gehen zu können.

Wieder Zigarette! Das ist schlimm. Haarewaschen, teilweise duschen.

10 Uhr einkaufen, Ölstand am Auto checken. Endlich dran gedacht. Ich fahr seit Tagen fast trocken, obwohl mich das Lämpchen ständig warnt. Brauche Öl und Ölwechsel sowieso auch. Am Montag mache ich das. Wieder verschoben, typisch Larissa.

10.30 Uhr. Um 11 Uhr habe ich eine Couch-Besichtigung. Das Sofa ist farblich nicht mein Geschmack, ich werde trotzdem hingehen, irgendwie muss ich anfangen. Noch schnell zwei Mails beantwortet.

Ich geh jetzt

10.45 Uhr auf dem Weg zur Sofa Besichtigung, ich überlege mir, wie ich wirken will, was ich fragen will usw.

11.10 Uhr auf dem Heimweg. Besichtigung war gut. Weiß nicht, ob ich das Sofa will. Es ist gut, aber die Farbe, also der Bezug ist nicht hundert Prozent meins.

Zigarette.

12 Uhr Mittagessen. Eisbergsalat mit zwei Dosen rote Bohnen, ganze Gurke, paar Trauben. Ja, Larissa in ihrem Element. Das Essen bringt mich irgendwann um.

Danach fertigmachen, packen, ins Hotel mit einem Sextoy.

Das Bumsen war gut. 3,5 Stunden lang.

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Hier findest du das komplette Inhaltsverzeichnis von "DEPRESSION – BORDERLINE – ESSSTÖRUNG."

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