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IM STRUDEL DER VERZWEIFLUNG – Wenn dein Schicksal sich gegen dich wendet

Book Cover: IM STRUDEL DER VERZWEIFLUNG - Wenn dein Schicksal sich gegen dich wendet
AusgabenPDF (Deutsch): € 5,99
ISBN: 9783946551768
Pages: 280

+++ Dieses Buch ist inhaltsgleich mit Dantse Dantse "Blackout" und "Blutiger Tanz" +++

Er rennt seinem Glück hinterher, doch das Unglück ist ihm immer einen Schritt voraus...

...bis er einen dramatischen Ausweg findet.

Dies ist die Geschichte von Johnny M. Walker, eines Mannes, der eigentlich alles hat: er kommt aus einer reichen Familie, ist ein erfolgreicher Anwalt, Ehemann und Vater von zwei Kindern. Und doch kann er sein Glück nicht finden: seine Eltern sind immer unterwegs, um der Familie das Luxusleben zu ermöglichen, dann stirbt seine Schwester, der er sehr nahe war, bei einem Autounfall und schließlich auch seine Mutter an Krebs, sein Vater kann ihm keine Trost spende, weil sie sich emotional nie nah waren. Als ihn dann auch noch seine Frau mit seinem Kollegen betrügt und vielleicht sein einziger Sohn nicht einmal seiner ist, hält Johnny es nicht mehr aus. In einem kamerunischen Studenten findet er zum ersten Mal in seinem Leben einen wahren Freund, mit dem er sein Leid teilen darf, einen Menschen, der ihm wieder Lebensfreude gibt.

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Mit diesem neuen Lebensimpuls wird er übermütig und lässt sich zum ersten Mal in seinem Leben auf in einen ungeschützten One-Night-Stand ein. Mit dem Beginn einer heißen Beziehung mit einer schwarzen Französin, scheint sein Leben richtig aufzublühen. Er hat endlich das Glück gefunden, und der Sex mit ihr soll die Krönung seines neuen Erfolgs im Leben sein. Nur noch ein AIDS-Test, den sie fordert, trennt ihn von seinem Traum.  Das Ergebnis dieses Tests bringt sein gerade neu gefundenes Lebensglück zum Einsturz; er ist positiv! Sein Schicksal hat sich endgültig gegen ihn gewendet. Die Schuldige ist für ihn schnell gefunden, es ist die Frau des One-Night-Stands, die damals zu ihm sagte:

„Ich bin die Frau mit dem Teufel im Blut.“ Nun beginnt seine triebhafte Suche nach dieser Frau, um sie zur Rede zu stellen. Doch als er sie findet, treibt ihre Antwort ihn dazu, sie umzubringen, obwohl er das nie vorhatte. Nun ist er durcheinander: War sie wirklich die Frau, die ihn angesteckt hatte? Hatte sie überhaupt AIDS?

Sein Tagebuch, das Johnnys Vater nach dessen Selbstmord im Gefängnis liest, gibt vielleicht Antworten darauf. Darin erkennt sein Vater auch, warum über das Schicksal seines Sohnes bereits in der Kindheit entschieden wurde.

Wenn sich das Schicksal gegen einen wendet, kann kein Therapeut einem helfen – wie man in dem traurigen Tagebuch erfährt. 

Leseprobe

Vor 2 Wochen: 13 Wochen nach der Tat, 7 Wochen nach dem Tod des Täters

„Hallo, Darmstadt Kurier, Anne Schmidt am Telefon. Was kann ich für Sie tun?“

„Frau Schmidt, Hier Herr Walker. Sie haben mir vor 7 Wochen einen Brief geschrieben und wollten über meinen Sohn reden? Es geht um den Diskomord von Sonderborg“, sagte Herr Walker mit einer müden, aber sicheren Stimme.

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„Ah, Sie sind Herr Walker, ich kann mich gut erinnern. Sehr schön. Das ist gut, dass Sie angerufen haben. Wie geht es Ihnen inzwischen? Es tut mir sehr Leid für Ihren Sohn“, antworte Frau Schmidt. Frau Schmidt war Redakteurin bei einem großen Medienunternehmen, das den Darmstadt Kurier, eine Tageszeitung, herausgibt. Sie hatte vor einigen Wochen einen Brief an Herrn Walker geschrieben und ihn um ein Interview gebeten, wegen der traurigen Geschichte um seinen Sohn Johnny M. Walker, der in Sonderborg in Dänemark im Gefängnis gesessen und sich das Leben genommen hatte. Er war inhaftiert worden, weil er in einer Toilette einer Diskothek in Sonderborg eine Frau, mit der er angeblich gerade Sex gehabt hatte, auf brutalste Art mit einer Bierflasche umgebracht hatte. Einen Mann, der ihr zur Hilfe geeilt war, verletzte er so schwer, dass dieser wenige Tage später seinen Verletzungen erlag. Der Tod dieses alleinerziehenden Vaters traf Johnny Walker so hart, dass er entschied, sich das Leben zu nehmen. Aber bis zu seinem Selbstmord sagte Johnny Walker kein Wort über seine Motive. Anne Schmidt war von der Geschichte berührt und wollte mehr Einzelheiten erfahren, um im Darmstadt Kurier darüber zu schreiben.

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