Alfreud, der Zauberer in Afrika – Hypnose kann (nicht) alles

Book Cover: Alfreud, der Zauberer in Afrika - Hypnose kann (nicht) alles
Editions:Hardcover: € 18,99
ISBN: 978-3-948721-43-5
Size: 14,80 x 21,00 cm
Pages: 182
PDF: € 18,99
ISBN: 978-3-948721-43-5

Leukämie versus Hypnose – Vernunft versus Freiheit – Die Verwandlung – ein Roman

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Der früh pensionierte Afreud lebt in Solgne bei Metz in Frankreich und muss täglich in Boulevardzeitungen Meldungen über das traurige Leben der Rentner lesen, die vom Brot aus den Mülltonnen der Supermärkte leben müssen. In der gleichen Zeit pendelt sein Zwillingsbruder Alfred zwischen Äthiopien und Jamaica und meldet optimistische Zahlen, die er durch ihr gemeinsames Talent, das Hypnotisieren, gewirtschaftet hat. Wenn er anruft, spricht er nur noch von Gold, amerikanische Dollars, Immobilien, Aktienkurse usw. sowie von seinem Traum, bald so reich wie die Königin von Saba zu werden.
Alfreud, der sich früher über die unruhigen Beine seines Bruders lustig gemacht hatte, will nun zeigen, dass er auch ein Weltenbummler sein kann. Durch das Googeln kommt er in Kontakt zu Raschida, einer muslimischen Studentin, die in einer westafrikanischen Stadt namens Turu lebt und sich als Facebook-Profilname "Königin von Saba" gelegt hat. Er besucht sie, verliebt sich in sie und erfährt gleichzeitig, dass sie schwanger und sehr krank ist. Er heiratet sie und versucht, sie zu überzeugen, damit sie akzeptiert, ihre Leukämie durch seine besondere Hypnose heilen zu lassen. Bei der Überzeugungsarbeit unterstützt ihn Meyaki, der marxistisch-geprägte Mathe-Professor, der in Leipzig und und Paris studiert hat und Weltoffenheit zeigt. Durch ihre Unterhaltungen lassen sich globale Themen aufzeichnen: die Geschichte des Großreichs Songhai im Mittelalter, die deutsche, englische und französische Präsenz in der Gegend im Zeitalter des Imperialismus, postkoloniale Verschwörungstheorien, Sportbegeisterung, Pharma-Marketing und Fahrlässigkeit des Arztes, usw.

Autorenporträt

Angaben zur Person: Geboren 1974 in Djougou (Bénin), Maître de Conférences am Département d’Etudes Germaniques (DEG) an der Université d’Abomey-Calavi in Benin (UAC). Studium der deutschen Literatur und Sprache an der Université Nationale du Bénin, Universität des Saarlandes (Deutschland) und Université Paul-Verlaine de Metz (Frankreich), sowie der Verwaltungswissenschaften an der deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Promotion in Germanistik (2006). Seine Forschungen widmen sich u.a. der Postkolonialen Erinnerungskultur in der zeitgenössischen deutschsprachigen Afrika-Literatur, wozu er auch zahlreich publiziert.

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