Fallschirmkinder. Fallschirmerziehung oder Kinderzüchtung anstatt Kindererziehung

Book Cover: Fallschirmkinder. Fallschirmerziehung oder Kinderzüchtung anstatt Kindererziehung
Editions:Hardcover (Deutsch) - Erste Edition: € 34,99 EUR
ISBN: 978-3-948721-84-8
Size: 14,80 x 21,00 cm
Pages: 480
Paperback (Deutsch) - Erste Edition: € 24,99 EUR
ISBN: 978-3-948721-83-1
Size: 14,80 x 21,00 cm
Pages: 480

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Kindliche Erfahrungen entscheiden stark in welche Richtung unsere Seelenströme fließen.
Kinder zu erziehen, als ob es kein Morgen gäbe. Kinder zu erziehen, als ob die Welt nur zwischen 4 häuslichen Wenden anfängt und endet.
Kinder brauchen nicht nur Liebe, sondern auch Struktur, Orientierung, Disziplin, Grenzen und Werte, um gesund zu wachsen und zu werden. Wenn das Kind nicht mit Disziplin aufwächst, wenn es mit einer Logik erzogen ist, wonach es tut, was es will, wie es will, wann es will, wo es will, wenn Kinder nichts zu ihren Taten zu verantworten haben, wenn sie nur gelobt werden, egal, was sie getan haben, ob es richtig war oder nicht, wenn alles nur nach ihrer Meinung, nach ihren Wünschen und Bedürfnissen geht, wenn sie mehr Macht bekommen als die Eltern und alles bestimmen nach ihrer Laune, wenn sich alles nur noch um das Kind dreht, wenn sie ohne Leistung alles bekommen, was sie wollen oder nicht brauchen, wenn sie bei allen kleinsten Schmerzen zum Arzt gebracht werden, damit man sieht, ob nichts Schlimmes passiert ist, - oder aber, wenn sie das extreme Gegenteil von allem Obenzitierten erleben-, dann werden sie in Situationen außerhalb der häuslichen Umgebung leiden. Die Welt vor der Haustür wird für sie ein Loch ohne Boden sein und der Abprall auf dem Boden dieser realen und wahren Welt wird hart und sehr schmerzhaft sein und viele „Knochen“ werden brechen. Ein sinkflugartiger Sturz, eine Fallschirmerziehung mit schweren Folgen: Sie sind die Fallschirmkinder.
"Heutzutage werden Kinder wie Fallschirmspringer erzogen, wie Menschen, die aus einem Flugzeug hinausgeworfen werden und dann alleine schauen müssen, wo und wie sie auf dem Boden landen und wie sie dann unten mit der Realität klarkommen. Wenn ein Kind gelernt hat, dass es alles auch ohne Mühe und Leistung bekommen kann, dass seine (absichtlichen) Verfehlungen keine Konsequenzen haben, wie soll es in der Arbeitswelt und in dem wahren Leben, weit weg von Mama und Papa, zurechtkommen, wo alles erkämpft und verdient werden muss, wo Fehler bestraft werden und wo ihm Grenzen gezeigt sind? Eine gute Erziehung ist der beste Schutz gegen Burnout und nicht ein guter ‚Therapeut‘“.
Ich bin der Meinung, dass psychische Verletzungen und Körperverletzung(en) nicht immer nur aktive oder bewusste Handlungen sein müssen, damit sie so eingestuft werden. Manche Erziehungsstile, die Fallschirmerziehung, wie wir im Laufe dieses Buchs lesen werden, ist der psychischen und Körperverletzung absolut gleichzustellen. Es spielt keine Rolle, ob es bewusst oder unbewusst passiert, ob man es nur gut gemeint hat oder nicht, ob man es wusste oder nicht, ob man es aus Liebe, Mitgefühl, Fürsorge getan hat oder nicht. Tatsache ist einfach, dass diese Erziehungsstile dazu führen, dass Kinder seelisch und körperlich kaputtgehen, obwohl viele Eltern das Gegenteil wollten.
Die Fallschirmerziehung hat schwerwiegende psychische und körperliche Folgen für die Fallschirmkinder, privat und beruflich.
Sie ziehen sich zurück, wenn Konflikte auftauchen oder sie sind streitsüchtig, sie sehnen sich nach Liebe und Nähe, doch wenn sie entsteht, können sie diese oft nicht ertragen, sie träumen immer ein Leben, das sie gerade nicht haben, sie denken, dass sie viel mehr geben, obwohl man ihnen viel mehr gibt, sie denken immer zu kurz zu kommen, das falsche Leben zu leben, den falschen Partner zu haben, den falschen Beruf auszuüben, den falschen Körper zu besitzen.
Sie sind Kinder als Kinder, sie sind Kinder als Erwachsene: überfordert, unfähig, psychisch und physisch belastet, ängstlich, Kontrollfreaks, unsicher, nicht genug selbstbewusst, haben ein schwaches Selbstvertrauen und einen verminderten Glauben an sich, sind undankbar, stolz, konsumorientiert, sexuell frustriert, aggressiv zu anderen oder zu sich selbst, oft chronisch ungesund unzufrieden und unglücklich, abhängig von Eltern und Partnern usw…
Diese Folgen zu wissen und sie zu vermeiden ist der beste Schutz unserer Lieblinge. Fange heute damit an.

Excerpt:

Kinder zu erziehen, als ob es kein Morgen gäbe. Kinder zu erziehen, als ob die Welt nur zwischen den 4 häuslichen Wänden anfängt und endet.
Kinder zu erziehen ohne wirklich sich die Frage zu stellen:
„Was ist für das Kind richtig, wenn es erwachsen ist? Wie ist die Welt da draußen? Welche Werte gebe ich dem Kind, damit es mit wahren Realitäten und Tatsachen nach dem Verlassen des Hauses und nicht nur mit meiner Realität und meinen Wunschvorstellungen zurechtkommt?“
Kinder so erziehen, als ob es die Welt außerhalb der eigenen vier Wände und Familie nicht gibt. Kinder so zu erziehen, als ob es kein Morgen gibt, als ob das Kind in der Schule der Eltern, in dem Sportverein der Eltern, in der Firma der Eltern, in dem Kaufhaus der Eltern, auf der Straße der Eltern und nur die Eltern als Lehrer, als Trainer, als Mitspieler, als Freunde, als Kollegen und Chefs, als Verkäufer, als einzige Straßenverkehrsteilnehmer usw hat

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Wenn die Kinder aus dem Haus gehen, sehen sie eine Welt voller Regeln, Grenzen, Autorität, Kontrolle, Disziplin, Gesetze, die sie respektieren und damit umgehen müssen. Nichts läuft mehr einfach so nach ihrer Nase. Haben sie von zu Hause die geeigneten Werkzeuge dafür, rebellieren sie und bekommen somit Probleme oder sie gehen darunter kaputt, weil sie überfordert sind. Sie sind Opfer einer Fallschirmerziehung.

Kinder brauchen Struktur, Orientierung, Werte und Grenzen, um gesund zu wachsen und zu werden. Wenn das Kind nicht mit Disziplin wächst, mit einer Logik, wonach es tut, was es will, wie es will, wann es will, wenn Kinder nichts zu ihren Taten zu verantworten haben, nur kritisiert oder nur gelobt werden, wenn alles nur nach ihrer Meinung, nach ihren Wünschen und Bedürfnissen geht, wenn sie mehr Macht bekommen als die Eltern und alles bestimmen, wenn sie ohne Leistung alles bekommen, was sie wollen oder nicht brauchen, dann werden sie in Situationen außerhalb der häuslichen Umgebung leiden. Die Welt vor der Haustür wird für sie ein Loch ohne Boden sein und dieser Abprall auf dem Boden dieser realen und wahren Welt wird sich als hart und sehr schmerzhaft erweisen. Viele Knochen werden brechen, ein sinkflugartiger Fall mit schweren Folgen: Die Fallschirmkinder.

"Heutzutage werden Kinder wie Fallschirmspringer erzogen, wie Menschen, die aus einem Flugzeug hinausgeworfen werden und dann alleine schauen müssen, wo und wie sie auf dem Boden landen und wie sie dann unten mit der Realität klarkommen. Wenn ein Kind gelernt hat, dass es alles auch ohne Mühe und Leistung bekommen kann, dass seine (absichtlichen) Verfehlungen keine Konsequenzen haben, wie soll es in der Arbeitswelt und in dem wahren Leben, weit weg von Mama und Papa, zurechtkommen, wo alles erkämpft und verdient werden muss, wo Fehler bestraft werden und wo ihm Grenzen gezeigt werden? Eine gute Erziehung ist der beste Schutz gegen Burnout und nicht ein guter „Therapeut“.

Wenn wir dann unsere Kinder in unseren eigenen vier Wänden strikt antiautoritär erziehen, müssen wir uns die Frage stellen, wo werden sie so eine Gesellschaft finden, in der sie so leben können? Um wirklich einig mit sich selbst zu sein, müssten wir in diesem Fall auch unsere Welt und unsere Mitmenschen ändern oder sie neu erschaffen.
Ich nenne sie Fallschirmkinder. Die Kinder werden einfach frei in die Welt hinausgeworfen und wir vergessen, dass sie wieder auf dem Boden ankommen werden. Der Boden ist aber fester als die bodenlose Luft.
Die Kinder wachsen in einer utopischen „Realität“ auf und wenn sie ihre Füße vor die Tür stellen, werden sie von der Wirklichkeit der autoritären Weltordnung empfangen.
Sie finden da draußen nicht die propagierte, antiautoritäre, freie Welt. Was entsteht in den Kindern? Wut, Aggression, Gewalt, Komplexe, Verwirrung, Ängste, Sorge, Unsicherheit, Unverständnis. Sie spüren die Ablehnung und sind verwirrt. Wir können uns dann vorstellen welche Folgen das für die Seele der Kinder hat. So haben wir Eltern unseren Kindern die Energie geraubt, um unsere Fantasie auszuleben: Die Kinder werden dadurch schwächer, aber wir nicht, im Gegenteil, wir nutzen diese Schwäche noch, um uns als bessere Menschen zu zeigen. Wir erzählen überall, wie die Kinder von heute nichts mehr zustande bringen und das gibt uns eine moralische Stärke. Wir fühlen uns gegenüber diesen Versagern als etwas Besonderes. Wir sind stolz, wenn unsere Kinder uns brauchen, wenn sie etwas nicht mehr schaffen können. Sie verlieren die Lebensenergie, die wir absorbieren. Das ist ENERGIEVAMPIRISMUS und es ist egal, ob wir das absichtlich machen oder nicht, gewollt haben oder nicht.

Setzt man den Kindern keine Grenzen, gibt man ihnen die Macht zu Hause, bestimmen sie über ihre Eltern und werden gar Eltern der Eltern, lernen sie auch nicht, Grenzen wahrzunehmen, anzuerkennen und zu respektieren, sowohl äußere wie innere Grenzen. Eine solche Erziehung bereitet die Kinder nicht auf das wahre Leben vor, das ständig Grenzen aufzeigt, die den Erwachsenen dann völlig unvorbereitet treffen. Es hat nicht gelernt, Grenzen zu überwinden, sich anzustrengen, um etwas zu erreichen und zu bekommen, denn meist werden in einer Erziehung ohne Grenzen auch keine Leistungen eingefordert. Da dem Kind außerdem nie beigebracht wurde, die eigenen inneren Grenzen zu spüren und zu respektieren, wird es diese auch als Erwachsener drastisch überschreiten, um doch noch irgendwie mit diesem wahren Leben fertigzuwerden. Es wird für ihn zu viel sein.
Das ist, was ich "Fallschirmerziehung" nenne, weil das Kind ohne Vorbereitung - wie bringe ich Leistung so, dass ich äußere Grenzen überwinden kann, aber meine inneren respektiere und schütze - in das Leben in der echten Welt gestoßen wird und dort dann alleine zurechtkommen muss. Dieses Beispiel mit Leistung können wir auf andere Bereiche ausdehnen. Wenn Kinder nicht gelernt haben, dass soziale Kompetenzen und Werte wie Respekt, Empathie, Zuhören, Pünktlichkeit, Diplomatie, Geduld, Ausdauer, Arbeit, Fleiß, Sauberkeit, angenehm sein, Demut, Dankbarkeit und nicht das, was sie zu Hause gelernt haben (sie bekommen was sie wollen auf Knopfdruck, sie tun zu Hause, was sie wollen, wann sie wollen, wie sie wollen und bekommen immer zu hören „Schatz, ich liebe dich“) die wahren Faktoren sind, die ihr Glück da draußen in der Welt bestimmen werden, haben sie kaum Chancen und Möglichkeiten sich zurechtzufinden, das Leben zu leben, das sie glücklich macht. Sie ziehen sich zurück, wenn Konflikte auftauchen, sie sehnen sich nach Liebe und Nähe, doch wenn sie entsteht, können sie diese oft nicht ertragen, sie träumen immer vom Leben, das sie nicht haben, sie denken, dass sie viel mehr geben, obwohl man ihnen viel mehr gibt, sie denken immer zu kurz zu kommen, das falsche Leben zu leben, den falschen Mann zu haben, den falschen Beruf auszuüben, den falschen Körper zu besitzen. Das Leben wird für sie eine Last, der Job wird ihnen Druck, sie unzufrieden und die Beziehung und der Sex werden sie unglücklich machen, die Kinder und Familie eine Belastung für sie sein. Sie leben nicht mehr, sie überleben nur noch. Jeder Tag wird für sie eine Herausforderung. Die Folgen sind immens.

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Autorenporträt

Dantse Dantse ist gebürtiger Kameruner, hat in Deutschland studiert und lebt seit über 25 Jahren in Darmstadt. Er ist Vater von fünf Kindern und die Art Mensch, die man üblicherweise Lebenskünstler nennt. Unkonventionell, frei in seiner Person und in seiner Denkweise, unabhängig von Etabliertem, das er aber voll respektiert.
Als Kind lebte er mit insgesamt 25 Kindern zusammen. Sein Vater hatte drei amtlich mit ihm verheiratete Frauen gleichzeitig, alle lebten zusammen. Da bekommen Werte, wie Geben, Teilen, Gefühle, Liebe, Eifersucht, Geduld, Verständnis zeigen uvm. andere Akzente, als in einer sogenannten „normalen“ Familie. Diese Kindheitserlebnisse, seine afrikanischen Wurzeln, der europäische Kultureinfluss auf ihn und seine jahrelangen Coaching-Erfahrungen lassen ihn manches anders sehen, anders handeln und anders sein, das hat etwas Erfrischendes.
Als erster Afrikaner, der in Deutschland einen Buchverlag gegründet hat (indayi edition) und als unkonventioneller Autor schreibt und veröffentlicht er gerne Bücher, die seine interkulturellen Erfahrungen widerspiegeln. Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, die aber Millionen von Menschen betreffen: zum Beispiel Homosexualität in Afrika, weibliche Beschneidung, Sexualität, Organhandel, Rassismus, psychische Störungen, sexueller Missbrauch uvm. Er schreibt und publiziert Bücher, die das Ziel haben, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es seine Ratgeber, Sachbücher, Romane, Kinderbücher oder politischen Blog-Kommentare.
Inspiriert von seinen Erkenntnissen und Kenntnissen aus Afrika, die er in vielen Lehren gelernt hat, und aus seinen eigenen extremen Erfahrungen und Experimenten – wie z.B. der übertriebenen Aufnahme von Zucker, um die Wirkung auf die Psyche zu untersuchen – von wissenschaftlichen Studien und Forschungen und von Erfahrungen aus anderen Teilen der Welt, hilft er durch sein Coaching sehr erfolgreich Frauen, Männern und Kindern in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Karriere, Stress, Burnout, Spiritualität, Körper, Familie und Liebe. Mit Dantse Dantse meistert man sein Leben!
Sein unverwechselbarer Schreibstil ist sein Erkennungsmerkmal, geprägt von seiner afrikanischen und französischen Muttersprache, und wurde im Text erhalten und nur behutsam lektoriert.

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