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Burnout durch Erziehung?

 Erziehungsprogramme, die Burnout fördern

Burnout- und Depression-fördernde Einstellungen entstanden durch Fehler bei der Erziehung: Erhöhte Burnout-Anfälligkeit hat ihre Ursache in der Kindheit

Anfälligkeit für Burnout, Depression und generelle psychische Krisen im Erwachsenenalter finden ihren Ursprung oft in der Kindheit; dort vermasseln Eltern mit der Erziehung die Zukunft ihrer Kinder.

Mein Vater sagte uns Kindern immer, dass Eltern aufpassen sollten, die Kinder nicht so zu erziehen, dass sie als Erwachsene krank werden. Er meinte, viele Menschen, die antriebslos seien, sich ständig mit negativen Gedanken beschäftigten, sich nicht konzentrieren könnten, die ständig unter psychosomatischen Krankheiten leiden, seien oft unschuldig daran. Vielmehr, sagte er, fänden sich die Ursachen dieser Leiden oft in ihrer Kindheit, in der falschen Erziehung durch ihre Eltern.

Heute ist wissenschaftlich bewiesen, dass Erziehungsfehler oder eine schlechte Kindheit Grundstein einer depressiven Erkrankung sein können. Das bedeutet, dass viele Menschen, die unter Depressionen leiden, eine gestörte Kindheit gehabt haben könnten. Die Erziehungsfehler schleppen die Kinder also jahrelang mit sich herum und wenn die Krankheit ausbricht, denkt niemand mehr dran, dass die Ursache weit in der Kindheit liegen könnte.

Ursachen für psychische Erkrankungen liegen in der Erziehung

Ich habe viele Menschen, die unter depressiven Verstimmungen und Burnout leiden, gecoacht. Ich habe mit vielen Menschen, die Depressionen und Burnout haben, gesprochenen. Viele redeten über ähnliche Ereignisse in ihrer Kindheit. Es kamen häufig die gleichen Erziehungsfehler zur Sprache.

Diese waren zum Beispiel:

  • Gewalt in der Familie, Gewalt gegen Kinder, Gewalt unter den Eltern.
  • Gefühl der Ablehnung durch die Eltern, dadurch kämpfen die Kinder noch mehr, um die Akzeptanz der Eltern zu bekommen und deswegen tun sie fast alles, was die Eltern erwarten und geben sich selbst auf. (Genauso verhalten sie sich dann auch als Erwachsene im Beruf. Aus Angst den Job zu verlieren tun sie alles, was Chef oder Kollegen erwarten und schaffen es nicht, „nein“ zu sagen).
  • Liebesentzug bzw. Bestrafung der Kinder durch Liebesentzug. Eine Konsequenz davon ist mangelnde Selbstliebe der Kinder.
  • Konditionierte Liebe; Liebe, die an irgendetwas geknüpft ist, zum Beispiel Eltern, die dem Kind zu verstehen geben, dass es nur geliebt wird, wenn es lieb und brav ist, wenn es nicht schreit, wenn es gute Noten hat, ruhig ist, oder immer das tut, was die Eltern wollen, usw. Das Kind, um den Eltern zu gefallen, um geliebt zu werden, passt sich an und frisst alles in sich hinein. Irgendwann kommt alles wieder heraus und kann dann Depressionen oder die Vorstufe Burnout verursachen.
  • Falsch vermitteltes Selbstwertgefühl. Die Kinder schämen sich und fühlen sich gegenüber anderen Kindern minderwertig (hässlicher, ärmer usw.).
  • Vermittlung falscher Werte.
  • Den Kindern ständig Schuldgefühle vermitteln.
  • Kinder nie loben und ihnen kaum Anerkennung schenken.
  • Den Kindern nicht die Möglichkeit geben, sich frei auszudrücken oder auch mal „nein“ sagen zu dürfen.
  • Wünsche der Kinder ignorieren.

 


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