Der Westen feiert seine grüne Revolution, doch Afrika zahlt den Preis. Europas grüne Lüge wird offensichtlich, wenn man die Auswirkungen der Energiewende auf den afrikanischen Kontinent betrachtet. Während europäische Länder ihre CO₂-Bilanz verbessern und sich als Vorreiter der Klimabewegung inszenieren, leiden afrikanische Nationen unter Rohstoffausbeutung, Umweltzerstörung und sozialer Ungerechtigkeit. Lithium, Kobalt und Solarfarmen – die Ressourcen für Europas „grüne Energiezukunft“ stammen aus Afrika. Doch wer profitiert wirklich? Ist dieser „grüne Wandel“ nachhaltig oder nur eine moderne Form des Kolonialismus? Wer zahlt den Preis für Europas saubere Zukunft? Dantse Dantse beschreibt in Blut-Wohlstand des Westens, wie Afrika systematisch ausgebeutet wird – nicht nur für die Energiewende, sondern seit Jahrhunderten für den Wohlstand Europas.
Europas grüne Lüge: Klimaschutz oder neuer Kolonialismus?
Der westliche Umstieg auf erneuerbare Energien wird als moralischer Fortschritt verkauft, doch dahinter steckt eine bittere Wahrheit. Dieselben Länder, die Afrika einst mit kolonialer Gewalt unterwarfen, tun dies heute mit wirtschaftlicher Dominanz. Während Europa klimaneutral werden will, bleibt Afrika eine billige Rohstoffquelle, ausgebeutet für die Umweltfreundlichkeit des Westens.
Afrikanische Länder tragen kaum zur Klimakrise bei – sie sind für weniger als 4 % der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Dennoch leiden sie am stärksten unter den verheerenden Folgen und erhalten kaum Unterstützung. Gleichzeitig verhindern westliche Konzerne, dass afrikanische Staaten sich als führende Akteure der Energiewende etablieren, indem sie den Markt kontrollieren und Afrikas Wirtschaft auf Rohstoffexporte reduzieren.
Warum sind Elektroautos nicht so nachhaltig, wie Europa behauptet?
Kobalt: Das blaue Gold des Kongo und Afrikas blutiger Preis
70 % des weltweiten Kobalts stammen aus der Demokratischen Republik Kongo – oft unter menschenunwürdigen Bedingungen. In den Minen arbeiten hunderttausende Menschen, darunter auch Kinder, ohne Schutzkleidung, oft für einen Hungerlohn. Während westliche Unternehmen mit nachhaltiger Mobilität werben, finanziert der Kobalt-Boom bewaffnete Gruppen und korrupte Regierungen. Konzerne wie Tesla, Apple und Volkswagen profitieren, während kongolesische Arbeiter in einstürzenden Minenschächten sterben. Kann man wirklich von grüner Technologie sprechen, wenn sie auf dem Rücken der Ärmsten aufgebaut ist?
Dantse Dantse beschreibt in Blut-Wohlstand des Westens genau diese Mechanismen – wie Afrika unter dem Vorwand von Entwicklungshilfe und Nachhaltigkeit weiterhin systematisch ausgebeutet wird.
Lithium: Europas grüne Lüge zerstört Afrikas Umwelt
Lithium gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende, doch sein Abbau bringt massive Umweltzerstörung mit sich. In Simbabwe, Namibia und der Demokratischen Republik Kongo liegen riesige Lithiumvorkommen. Der Abbau verschlingt immense Mengen an Wasser, trocknet Böden aus und vergiftet Flüsse – in Regionen, die ohnehin mit Wasserknappheit kämpfen. Während Europa Lithium als „grüne Lösung“ vermarktet, werden lokale Gemeinden vertrieben, ihre Lebensgrundlagen zerstört. Der Westen bekommt nachhaltige E-Autos – Afrika bekommt zerstörte Ökosysteme. Ist das der Preis für eine saubere Zukunft?
Warum redet niemand darüber, dass Afrika für Europas Klimawandel zahlt?
Afrika trägt kaum zur globalen Klimakrise bei, doch die Folgen sind dort am verheerendsten. Dürren, Überschwemmungen und Ernteausfälle nehmen zu, während internationale Klimahilfen unzureichend bleiben. Zudem profitieren westliche Unternehmen von Klimaprojekten, die afrikanische Gemeinschaften enteignen, ohne dass diese von den „grünen Investitionen“ profitieren. Nur 2 % der weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien fließen nach Afrika – während europäische Staaten Milliarden für die eigene Energiewende ausgeben.
Wann wird Afrika als Energiepartner behandelt – statt als billiger Lieferant?
Afrika besitzt das größte ungenutzte Solarpotenzial der Welt. In der Sahara könnte genug Solarstrom produziert werden, um den gesamten Kontinent – und weite Teile Europas – mit Energie zu versorgen. Doch stattdessen setzen westliche Unternehmen darauf, Solarfarmen für den Export nach Europa zu bauen, anstatt afrikanischen Ländern eine unabhängige Energiezukunft zu ermöglichen.
Es gibt Alternativen zur Rohstoffausbeutung. Statt Afrika als Lieferanten für billige Ressourcen zu behandeln, könnten echte Partnerschaften entstehen, die technologische Entwicklung und Wertschöpfung auf dem Kontinent fördern. Doch das würde bedeuten, dass Europa Kontrolle abgibt – und genau das scheint nicht gewollt zu sein.
Klimaschutz darf kein neuer Kolonialismus sein!
Die grüne Revolution des Westens ist keine Rettung für den Planeten, sondern eine moderne Form der Ausbeutung. Europas grüne Lüge wird sichtbar, wenn man die sozialen und ökologischen Kosten betrachtet, die Afrika tragen muss. Solange Afrika nur als Rohstofflager betrachtet wird, bleibt „Nachhaltigkeit“ eine Illusion. Es ist Zeit für eine ehrliche Klimapolitik, die Afrika als gleichberechtigten Akteur einbindet, statt es auszubeuten. Die grüne Zukunft darf nicht auf der Zerstörung einer anderen aufgebaut werden.
Quellen
Wer die Mechanismen hinter dieser Ausbeutung noch tiefer verstehen will, findet in Blut-Wohlstand des Westens von Dantse Dantse eine schonungslose Analyse darüber, wie Afrika systematisch ausgeplündert wurde – und bis heute wird.

Blut-Wohlstand des Westens: Mit dem Blut der Schwarzen
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