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Wie ein Afrikaner es schafft, Deutschland zum Umdenken zu bewegen

Ein Interview mit dem Afrikaner Dantse Dantse

„Nutze die Unterstützung der Natur. Sie ist da, um zu helfen.“

Afrikanischer Wissenslehrer Dantse Dantse, wann und in welchem Jahr hast du angefangen, deine Lehre DantseLogik zu entwickeln?

Dantse Dantse: Diese Frage kann man nicht mit einem Jahr oder einem Zeitpunkt beantworten. Es kam allmählich.

Es begann schon, als ich 12 Jahre alt war, nachdem ich einen weisen, alten Mann in Kamerun kennengelernt hatte, den uns mein Vater vorstellte; ein Mann, der im Wald lebte und keinerlei Kontakt zur Zivilisation hatte und auch noch nie einen weißen Menschen gesehen hatte.

Dieser Mann hat uns von Sachen erzählt, die erstaunlich für mich waren, weil es in diesem Moment all das überragte, was ich in der Schule gelernt hatte. Er hatte Wissen von manchen Dingen, die erst 40 Jahre später in der Wissenschaft erkannt wurden. Ich hatte zwar schon von meinem Vater sehr viel gelernt und in der Wissensschule in Afrika, aber nachdem ich diesen Mann getroffen hatte, der über Mathematik, Physik, Astronomie, Biologie und Chemie viel präziser gesprochen hatte, als ich es aus der Schule kannte, entschied ich, mich mehr mit dem Wissen über die Logik zu beschäftigen.

Das war der erste Moment, in welchem ich wusste, dass man mit der Logik und mit einer anderen Art zu denken, in Zusammenhang mit dem Verständnis der Naturgesetze, sehr viel bewegen kann. Sachen, die man Magie nennen kann, die aber auf Logik basieren. Das war der erste Moment, in dem ich angefangen habe, die Kraft der Logik in Zusammenhang mit den Gesetzen der Natur zu verstehen.

So ging es im Laufe der Jahre weiter und ich habe mich immer weiter verbessert; habe geforscht für mich und auch mit anderen Leuten aller Glaubensrichtungen.

Ich war bei Buddhisten, um ihre Logik zu verstehen;

war bei Muslimen, um deren Logik zu verstehen;

war bei den Hinduisten, um die Logik zu verstehen.

Viele Logen, Gemeinschaften und Bünde habe ich kennengelernt, wie Rosa Kreuz, Rotary Club und die Freimaurer und die Philosophie dahinter studiert, um die Logik zu verstehen.

Ich habe mich viel mit den Naturgesetzen auseinandergesetzt; mit der Wissenschaft von Mathematik, Biologie und Physik und habe dann erkannt, dass alles eine Logik hat.

Nachdem ich jahrelang diese Untersuchungen gemacht habe, war in meinem Kopf klar, dass nichts Magie ist.

Es gibt nur Phänomene, deren Ablauf wir nicht verstehen;
aber alle haben immer eine Erklärung und alles hat immer eine Logik.

Langsam habe ich erkannt; wenn man die Logik hinter einer Sache kennt, dann hat man die Macht über diese Sachen und kann damit umgehen, wie man will. Wenn es ein Problem ist, kann man die Lösung finden.

Deswegen war es für mich ein Prozess, in dem ich sehr viel gelernt habe. Dieser Prozess hat Jahre lang gedauert und geht immer noch weiter. Ich bin noch nicht angekommen. Ich bin immer dabei, zu lernen; bin sehr neugierig; lese sehr viel; studiere alle Dinge, die neu sind auf allen Gebieten, von der Wissenschaft bis zu den Sachen, die man Esoterik nennt; alles studiere ich. Und deswegen gab es keinen besonderen Zeitpunkt, wo ich entschieden habe, meine Lehre zu entwickeln. Es war ein harter Arbeits- und Lernprozess.

Dieser dauert an bis heute, weil ich immer den Eindruck habe, dass ich noch nicht alles weiß und dass noch viel bevorsteht. Das motiviert mich weiter und immer weiter zu lernen.

In den letzten 15 bis 20 Jahren konnte ich dann mit dieser Logik richtig viel bewegen, vielen Menschen helfen und mir selbst auch.

Dadurch habe ich schon ein paar Sachen vor 20 Jahren gemacht, die meine Umgebung als unmöglich deklariert hat, die ich aber geschafft habe und die bis jetzt, wenn ich es Leuten erzähle, kaum jemand glauben kann.

Diese Entwicklung war ein Prozess und eine sehr harte Arbeit; manchmal auch sehr deprimierend am Anfang. Nach vielen Enttäuschungen habe ich Zugang zu dieser Logik erhalten. Es ging immer besser. Ich bin noch nicht zufrieden und ich werde nie in meinem Leben zufrieden sein, weil wenn ich das eine weiß, dann steht fest, dass es auch noch anderes Besseres gibt. Dieses Bessere ist immer das, was ich suche, ohne dabei ein Perfektionist zu sein. Ich mag Perfektion nicht. Sie bremst mich nur.

In welchem Zeitraum wurden die 120 Bücher geschrieben?

Dantse Dantse: Sie wurden in den letzten 25 Jahren geschrieben; aber sie wurden zuerst in meinem Kopf geschrieben. Das war die größte und schwierigste Arbeit. Jetzt das Umsetzen auf Papier oder mit einem Computer fand in den letzten 10 Jahren statt. 120 Bücher, sogar mehr, das klingt sehr viel; fast unmöglich für diesen Zeitraum, aber das ist gerade mit dieser Logik normal, die ich erfunden habe. Diese Lehre, die ich verstanden habe, ist das, was mir geholfen hat, diese große Anzahl von Büchern in so wenigen Jahren zu schreiben und diese Leistung, die man als unmöglich erachtet, auch zu erbringen. Das ist wieder der Beweis, dass meine Lehre wirkt.

Ich selbst bin der Beweis, denn viele meiner Bücher sind über 300 und 400 Seiten lang, manche über 1000 Seiten. Man kann sich sicher vorstellen, wie schwer es ist, nur 10 solcher Bücher zu schreiben. Dabei ist das Bücherschreiben nicht meine einzige Tätigkeit am Tag. Ich berate Menschen, arbeite an anderen Projekten, wie z.B. klicklac.de; ich bin ein Familienmensch und kümmere mich täglich um meine Kinder und Familie, treffe Freunde, gehe gern spazieren, ja ich schließe mich nicht ein, ich lebe ganz normal, auch wenn sehr unkonventionell.

Ja, dieses zu schaffen in den letzten 10 Jahren und die nächsten 40 Bücher, die im nächsten Jahr dazu kommen werden, würde man als unmöglich nennen. Aber, was ich selbst tue (weil es immer gut ist, dass man das, was man tut, an sich selbst übt und zeigt), ist der Beweis, dass es keine Unmöglichkeit gibt, wenn man mit der Natur zusammenarbeitet und die Logik verstanden hat.

Man sieht nur meine 10 Finger, die arbeiten und tippen. Wenn ich nur diese nutzen würde, würde ich nicht einmal zwei oder drei Bücher in einem Jahr schreiben. Das heißt, ich wäre jetzt umgerechnet vielleicht bei 20 bis 30 Büchern. Wenn ich nur meinen Kopf nutzen würde, würde ich nicht mehr kreativ sein und wäre schon heute müde.

Seitdem ich angefangen habe, die Dinge, die schon in meinem Kopf geschrieben wurden, in den Computer für die anderen Menschen umzusetzen, ist die Natur da und hilft mir.

Das ist auch das, was ich meinen Leser:innen, meinen KundInnen und meinen SchülerInnen sage:

„Nutze die Unterstützung der Natur. Sie ist da, um zu helfen.“
Das ist ein wichtiges Element in der DantseLogik.

Von Anfang an gab es nur das Gute. Gott hat in die Natur so viel Kraft gesteckt, damit das Leben seiner Kinder vereinfacht wird. Aber die Menschen nutzen diese Möglichkeit nicht, weil sie glauben, sie sind so stark, dass sie allein alles schaffen können. Es mangelt den Menschen an Demut und Stärke, zu erkennen, dass sie Nichts sind, dass sie nicht so wichtig sind, dass sie nicht so stark sind und Hilfe brauchen.

Vielleicht lag mein Problem darin, dass ich schwach bin und war. Ich wollte etwas erreichen, das ich aus eigener Kraft nicht erreichen konnte. Das war der Grund, warum ich entschieden habe, einen anderen Weg zu nehmen, um es leichter zu haben. Ich wollte viel erreichen, viel für die Welt und Menschen machen. Damit Gott zufrieden ist, wollte ich viel machen, weil ich dazu beitrage, dass es uns gut geht, aber es war zu viel für mich. Ich stand davor und musste erkennen, dass ich das nur aus eigener Kraft niemals schaffen würde. Es tat mir weh, zu erkennen, wie ich doch so klein und limitiert bin. Ich musste Unterstützung suchen. Denn meine Ziele nicht zu erreichen, weil ich schwach bin, stand nie zur Debatte. Da half mir mein Studium in der Wissensschule in Kamerun, die ich seit meiner Kindheit besucht habe.

Die Natur ist stärker als der Mensch und braucht den Menschen nicht. Aber sie hat alles, was der Mensch braucht und in ihr steckt die Kraft Gottes, der die Natur so gestaltet hat, dass sie zu unserem Dienst steht, nicht als Dienerin, sondern als Meisterin.

Auf diesem Weg habe ich die Kraft der Natur nun richtig wahrgenommen und studiert, wie Gesetze darin wirklich funktionieren. Du kannst mit 2 Händen schreiben, mit 10 Fingern schreiben und die Natur gibt dir noch 40 dazu, wenn du sie darum bittest.
Das Problem ist, dass du nicht siehst, was die Natur dir gibt. Deswegen glaubst du, die Natur hilft dir nicht.

Ich habe manchmal angefangen, Bücher zu schreiben und dann war ich erstaunt, dass ich sie innerhalb kürzester Zeit fertiggestellt hatte. Das konnte ich mir das nicht erklären, aber ich wusste und ich habe gespürt, die Natur schreibt mit mir. Ich kann das nicht genau in Worte fassen, aber meine KundInnen, die mich aufsuchen für ihre Probleme, können solche Effekte auch ein bisschen erklären. Manche haben 20 Stunden die Woche gearbeitet und waren überfordert, müde, fertig. Nun arbeiten sie 40 Stunden in der Woche und haben mehr Energie, sind viel munterer. Sie verdienen somit mehr Geld mit viel weniger Anstrengung. Die Natur hilft ihnen.

Ein deutscher Kunde kam mit seinen Geldproblemen zu mir und jetzt verdient er ein paar Hundert Euro mehr, ohne viel mehr zu machen; ohne dafür eine Gehaltsverhandlung gemacht zu haben. Wie erklärt man sich so etwas?

Wir sind untereinander verbunden mit der Logik und über uns ist die Natur; und über der Natur ist Gott.

Was genau hat dich bewegt, diese Lehre zu entwickeln?

Dantse Dantse: Ich habe es getan, um Menschen zu helfen und etwas auf der Erde zu hinterlassen, was Menschen auch ohne mich weiterhelfen kann. Meistens gehen solchen grundlegenden Entscheidungen besondere Erlebnisse voraus. Ich erlebte Höhen und Tiefen in meinem Leben, die mich dazu veranlasst haben.

Was mich bewegt hat, war mein Wunsch, etwas Großes für die Menschen zu erreichen, mit dem afrikanischen Naturwissen, das ich mir in vielen Jahren angeeignet habe. Ja, und damit etwas Nützliches zu erreichen, was den Menschen hilft, ein glückliches und besseres Leben zu haben. Etwas, was das Leben vereinfacht. Vor dieser Mammutaufgabe fühlte ich mich klein und schwach. Demütig zu erkennen, dass ich das von mir selbst aus und mit meinen menschlichen Möglichkeiten nicht schaffen kann, ebnete mir den Weg, etwas zu finden, das mir helfen sollte, dieses Ziel zu erreichen. Wie hätte ich über 120 solcher schwierigen Bücher schreiben können, die wirklich auch helfen? Vielleicht, wenn Gott mir 200 oder 300 Jahre Zeit dafür geben würde. Ich würde das auch dann nicht schaffen.

Aber ich habe besonders in Afrika gelernt, was möglich ist. Was grenzenlos möglich ist. Ich wollte so viel tun, erkannte aber, dass es für einen Menschen allein unmöglich ist. Ich fand mich so schwach gegenüber dieser Mammutaufgabe, die ich bewältigen wollte; deshalb habe ich angefangen, eine Alternative zu suchen. Das ist ein Grund, warum ich das getan habe und außerdem mein Wunsch, etwas der Welt und den Menschen zu geben und das afrikanische Wissen zu verbreiten. Meine Erkenntnis, dass ich schwach bin. Meine Demut hat mich dazu gebracht, das zu sein, was ich bin und was ich tue.

Ein anderer wichtiger Grund war die Dankbarkeit.

Dazu erzähle ich eine Geschichte aus meiner Familie. Ich bin allgemein in einer gut vermögenden Familie aufgewachsen, die in einer Villa gelebt hat, mit Chauffeur, Dienstmädchen, Gärtner usw. Mit 16 durfte ich schon mit einer Ausnahmegenehmigung Autos fahren und fuhr selbst zur Schule damit. Es mangelte mir an nichts, obwohl mein Vater drei Frauen und über 30 Kinder hatte.

Mein Vater hat es geschafft, Wohlstand zu erreichen; Wohlstand nicht nur für sich, sondern für die ganze große afrikanische Familie und seine zahlreichen Geschwister, die sein Vater hinterlassen hatte. Er hat Wohlstand erreicht für seine Kinder; die Kinder seiner Schwester und seiner Brüder; Halbbrüder; alle haben bei uns gelebt. Für alle hat er bezahlt bis zur Unterhose. D.h. die Familie kam, lies die Kinder dort und ging wieder weg, ohne einen einzigen Cent zu geben. Er musste das alles allein bezahlen, aber er hat sich nie darüber beklagt. Er hat immer gesagt, man muss dankbar sein für das, was wir haben. Wenn du ein Stück hast, kannst du es so teilen, dass jeder ein Stück davon haben kann.

Er sagte mir immer, das ist seine Aufgabe in dieser Welt, so vielen Menschen wie möglich etwas zu geben. Das hat mich sehr beeindruckt. Schon vor meinem Abi habe ich geschworen, dass ich mehr tun werde als mein Vater. Nicht bezüglich der Menge des Geldes, die er hatte, nicht bezüglich der Menge der Häuser, die er hatte. Aber noch mehr Menschen zu helfen als mein Vater. Das war ein Knackpunkt in meinem Leben. Ich habe mir immer gesagt: „Ich habe nie gelitten; ich bin aufgewacht und alles war schon da. Gott war einfach für uns da. Und jedes Mal, wenn ich hörte, wie mein Vater gelitten hat, um dort anzukommen, wo er war, habe ich geweint und mich geschämt, dass ich fast alles habe und doch so wenig geschafft habe, anders als er. Ich war damals nicht mal 14.

Ich dachte, wenn einer aus einem Dorf und ohne Vater das schafft, was er geschafft hat, habe ich überhaupt keinen Grund, nicht noch viel mehr Menschen zu helfen, als mein Vater es getan hat. Das war meine Entscheidung. Das war mir klar. Ich, der dieses Glück hatte, in einer guten Familie in Wohlstand zu leben, muss, wenn mein Vater so vielen Menschen geholfen hat, obwohl er aus einer armen Familie kam, zigfach mehr Menschen helfen als mein Vater.

Ich wollte Gott und meinem Vater dankbar sein und ich glaube, er ist sehr stolz auf mich. Nun weiß ich und ich bin sehr glücklich, dass ich diesem „Eid“ treu geblieben bin. Ich sollte ihm meine Dankbarkeit zeigen; ihm, der immer für andere da war, ihm, der immer den Menschen helfen wollte. Ein Mann, der nur mit und nach Werten gelebt hat. Das fortzuführen, was er gemacht hat und auch ohne seine Hilfe – fast allein, so wie er- ist eine Geste der Dankbarkeit.

Wann habe ich genau angefangen, meine Lehre zu praktizieren?

Dantse Dantse: Wann genau ich entschieden habe, dass ich das zu meinem Beruf mache, das war ein weiterer tiefer, schwerer Moment in meinem Leben. Es war die Trennung und Scheidung von meiner deutschen Frau, mit der ich zwei Kinder habe. Ein absoluter Tiefpunkt in meinem Leben. Es war traurig, es war hart. Das war auch ein Moment, wo alle Freunde mich verlassen haben.

Bis dahin war ich ständig im Geschäft mit Afrika; fast alle zwei Monate war ich unterwegs. Wenn ich da war, war ich sehr intensiv mit den Kindern zusammen. Damals hat Geld meine Gedanken beherrscht. Geld, Geld, Geld…

Ich dachte, ich kann Menschen helfen mit Geld. Wenn ich viel mehr Geld habe, als mein Vater, dann kann ich noch mehr Menschen helfen, so dachte ich. Ich habe bei allem nie an mich selbst gedacht. In meinem Kopf war immer: „Wenn ich so viel Geld habe, dann baue ich die Schule; wenn ich so viel Geld habe, mache ich dies oder das.“ Ich hatte noch nie den Gedanken, wenn ich so viel Geld habe, baue ich mir ein Schloss oder dann kaufe ich mir ein tolles Auto. Das wird irgendwann mal kommen müssen, dass ich auch an mich denke; aber bisher gab es das nicht.

Ich habe Geld verdient und vielen Menschen mit Geld geholfen. Habe vielen sozialen Einrichtungen in Kamerun geholfen und ich wollte nie, dass man dies öffentlich bekannt macht. Ich habe Straßenkindern geholfen, Startkapital an viele Menschen gegeben, die ich nicht wirklich kannte. Es passierte oft, dass ich auf der Straße von einer Person angesprochen wurde, der ich irgendwann geholfen hatte. Ich war dann immer überrascht, dass sie sich bedankte, denn ich kannte sie gar nicht mehr. Ja, Geld stand immer im Zentrum, aber ich war nicht glücklich. Ich hatte Ruhm, war der bekannteste Mensch in Bafoussam (Westkamerun), aber ich war unglücklich.

Und nach dieser Trennung und Scheidung, die mir im ersten Moment wegen den Kindern weh tat (ich schämte mich sehr und sah mich wie einen Versager, der es nicht geschafft hatte, seinen Kindern eine richtige Familie zu sichern, wie mein Vater es getan hat), kam die plötzliche Entscheidung, dass ich nicht mehr nach Afrika reisen würde. Das war meine beste Entscheidung. Ich bin von einer Reise aus Afrika gekommen, die Sache (Trennung) ist passiert und ich entschied, ich bleibe bei meinen Kindern. Das Geschäft und das Geld sind vorbei. Punkt. Schluss. Aus. Das würde ich definitiv hinter mir lassen. Man kann sich vorstellen, was danach kam. Sehr viel Schmerz, sehr viele Probleme – auch mit Geld. Auf einmal hatte ich meinen alten Beruf gecancelt. Ich stand mit Nichts da.

Ich hatte eine Firma, eine GmbH, hier mit zwei Deutschen, die Freunde meiner Frau waren. Als sie hörten, dass wir uns trennten, sind sie sofort ausgestiegen. Ich war überfordert, ließ alles fallen und stand da ohne Geld. Ich fing wieder an, Jobs auf Baustellen zu machen. Es gab sogar ein Weihnachten, an dem ich kein Geld hatte und betteln musste. Schließlich bekam ich von einer Frau 10 € und von einer katholischen Gemeinde 25€. Damit verbrachte ich mit meinen Kindern Weihnachten und das neue Jahr. Davon kaufte ich auch die Geschenke.

Ich ging einmal mit meinem Sohn zum Fußball im Winter zu Fuß und musste am leeren Dorf-Bahnhof stundenlang auf den Zug warten. Es war kalt, aber wir saßen da und sangen und waren glücklich. Ich erzählte ihm Geschichten, die stark machten und Hoffnung gaben. Ich hatte kein Auto mehr.

Eines Tages kamen wir vom Training und ich musste ihn fast drei Kilometer weit tragen (er war 12), weil seine Füße wehtaten und ich kein Geld hatte, um den Bus zu bezahlen. Es war niemand mehr da für mich. Alle, die geholfen hatten, waren weg. Niemand wollte mich sehen. So arm war ich noch nie in meinem Leben gewesen, seitdem ich geboren wurde. Diese Erfahrungen hat meine Vater-Kinder-Beziehung sehr gestärkt und wir waren nie unglücklich. Ich war sicher, ich schaffe es. Ich dachte in dieser Zeit manchmal an meinem verstorbenen Vater und seinen Reichtum. Aber ich blieb hart, dass ich nichts von seinem Erbe will.

Erstaunlicherweise war ich glücklicher ohne Geld. Ich war positiver. Oft schlief ich, ohne etwas zu essen, aber ich arbeitete viel an mir. Ich ahnte, ich bin auf dem richtigen Weg, obwohl ich von allen belächelt und beschimpft wurde. Aber gerade das war der Moment, in dem ich in meinem Leben am stärksten meine innere Stimme gehört habe, um das zu machen, was ich immer machen wollte. Du musst jetzt Menschen helfen und dazu brauchst du kein Geld. Das bedeutete, alle Lehre, die ich gelernt hatte, musste ich jetzt auch auf Papier bringen. Ich musste eine Therapie erstellen. Dieses Versprechen gab ich mir. Alles kam in diesem Moment. Ich muss daraus eine Lehre machen, die Menschen helfen kann und die Menschen lesen können, um Lösungen für ihr Problem zu finden, so sagte ich mir. Das war der gleiche Moment, indem ich entschieden habe, Bücher zu schreiben. So ungefähr war es.

Die Menschen waren damals mir gegenüber sehr hart, null Mitleid, so wie ich sicher auch zu ihnen war und es aber nicht wahrnahm. Das, was sie mir zeigten, war nur die Antwort auf den Menschen, der ich war. Ich war nicht der Beste, nicht der Gerechteste, nicht der, der immer die Wahrheit gesagt hat. Nein, ich war anders. Ich dachte, ich wäre ein guter Mensch.

Die Reaktion der Menschen in dieser schwachen Phase ließ mich erkennen, wie schlimm ich teilweise gewesen bin. Ich hatte bis dahin nicht verstanden, wie diese Menschen mich liebten und alles taten für mich. Ich war nie richtig dankbar. Alles lief gut und so wie ich wollte. Ja, ich bekam, was ich verdiente und es war gut so. Ich verstand da, was und wie Menschen sind. Aber es gab mir Mut und die Fähigkeit, das Gute in diesen Menschen zu sehen. Ich behielt immer nur das Beste. Ich entschied, dass Menschen so nicht leiden müssen, wie ich es damals musste.

Deshalb beschloss ich, dass ich das, was ich erlebte und was andere mir antaten, ich niemals anderen antun würde. Wir können Gutes tun. Der Mensch ist gut. Gott ist wahr, das Gute ist gut. Ich werde mein Bestes tun, damit Menschen es guthaben. So entschied ich. Die Armut bekräftigte meine Entscheidung, alles zu tun, damit es Menschen gut ergeht. Es wurde zu einer festen Vokation. Ich hatte meine Lebensaufgabe gefunden.

Das waren die schwierigen Momente und der letzte Schritt, den ich gebraucht habe und der zu meinem größten Glück wurde. Ich kann immer nur Gott danken, dass diese Entscheidung gekommen ist, obwohl wir kein Problem gehabt haben. Meine Ex-Frau und ich; wir verstanden und verstehen uns prima. Wir haben uns gut um die Kinder gekümmert. Alles lief gut; aber Gott, oder sagen wir die Natur, hatte entschieden, dass es so kommt, wie es kommen sollte, damit ich das tue, was ich Gott und meinem Vater versprochen habe. Diese Scheidung von meiner Frau hat einen Weg geebnet, der mich hierhergebracht hat. Auch ihr bin ich sehr dankbar.

Ich muss noch etwas erwähnen: Nach der Trennung fand ich das Leben, für das ich gemacht worden bin. Ich hatte mich sehr verbogen, um konventionell zu leben, obwohl ich anders bin. Immer wurde ich missverstanden. Ich hatte so viele Qualitäten, so viel Energie, ich träumte immer groß, aber meine Umgebung sah mich wie einen Spinner. Da ich mir keine Sorgen machte, keine Angst hatte, sagten sie, ich wäre verantwortungslos. Meine Mitmenschen machten mich zu dem, was ich nicht war. Die Trennung kam und führte mich aus diesem Gefängnis heraus. Das war mein größtes Glück. Ich verstand es später und ich verstand meine Ex-Frau auch erst später. Sie konnte mich damals nicht verstehen. Diese Scheidung wurde auch noch viel besser für mich, als ich ausgezogen war. Als würde ein Vorhang vor meinen Augen aufgehen.

Ich habe sehr viel gelernt und ich wollte sehr viel erreichen, aber ich hatte mich bis dahin immer nur angepasst. Ich habe ein Leben gelebt – nicht für mich. Ein Leben gelebt, damit es den Menschen um mich herum in meiner Familie gut geht. Und nicht mir. Und jedes Mal, wenn ich das machen wollte, was ich wollte, wurde sehr viel Kritik an mir geübt und ich durch viel Angst und Sorgen ausgebremst: „Denkst du an die Zukunft? Denkst du an unsere Rente? Warum bist du so? Du bist verantwortungslos. Du lebst zu sorgenfrei.“

Ich war doch verantwortungsvoll. Aber das habe ich erst später gemerkt. Die Menschen um mich herum, meine Familie, sie haben Mainstream gelebt und alles andere, was nicht Mainstream war, hat ihnen Angst gemacht. Sie wollten mich so haben und zu dem machen, wie die meisten Menschen sind. Und ich habe irgendwann nicht mehr mitgemacht.

Ich wollte etwas anderes. Ich wollte einfach nicht mehr wie alle anderen sein. Meine Entscheidung war schon sehr früh: Ich will und muss anders leben, um das zu erreichen, was ich erreichen möchte. Ich kann ein sehr guter Vater sein; ein sehr guter Mensch sein, der auch die Struktur der anderen Menschen akzeptieren kann, und dennoch unkonventionell sein. Ich muss nicht die gleiche Wohnung mit einer Frau teilen, das gleiche Bett, die gleichen Freunde usw.

Ich denke anders, ich bin anders.

Die Grenzen, die andere Menschen sehen, sehe ich nicht; ich habe keine Angst und ich habe Wissen.

Mein Wissen haben die Menschen um mich herum nicht. Und deshalb haben sie mich auch unterschätzt. Manche hielten mich vielleicht für verrückt oder für einen Spieler, aber nach dieser Trennung habe ich zu mir selbst gefunden und entschieden: Nie wieder. Ein paar Wochen, nachdem ich ausgezogen war, habe ich mir gesagt: „Nie wieder lebe ich konventionell. Nie wieder in meinem Leben.“ Das war der Anfang. Ich kann nur Menschen wirklich sagen:

„Lebt euer Leben. Wenn du unglücklich bist mit deinem Leben, dann verändere es.“ Nur du kannst es anders machen.

Über den Gründer und Verleger

Dantse Dantse stammt aus Kamerun und ist Experte für Ernährung, menschliche Verhaltens- und Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist er ein mehrfacher Bestsellerautor mit über 120 Büchern (Ratgeber, Romane und Sachbücher zu den Themen Gesundheit, Psychologie und Kindererziehung). Er ist außerdem Verleger, Gründer sowie sehr erfolgreicher Lebens- und Gesundheitscoach. Er arbeitet und lebt in Darmstadt.

Die Bücher von Dantse Dantse verändern das Leben tausender Menschen. Denn sie sollen helfen, den Horizont zu erweitern, die Welt ein Stück zu verbessern und Afrika zu ehren.

Seine innovative und unnachahmliche afrikanisch inspirierte Wissens- und Lebenslehre „DantseLogik“, www.dantse-logik.com, hat ihn zu einem begehrten und gefragten Erfolgscoach gemacht hat. Mit ihr hilft er Menschen, ihre Ziele zu erreichen und nachhaltig ganzheitlich erfolgreich und glücklich zu sein und Krankheiten zu bekämpfen ohne Medikamente.

Sein Motto ist Aktion und gleichzeitig Programm. „Allein dein Erfolg ist meine Messlatte, dafür stehe ich mit meinem guten Namen und Ruf“. Dantse Dantse

WARNUNG:

Das Lesen der Bücher von Dantse Dantse kann deine Augen öffnen, die Ohren sensibilisieren, die Zunge schärfen, dein Herz berühren, dein Leben beeinflussen, deinen Horizont erweitern, deine Sorgen beseitigen, dich gesund machen und erhalten, dein Schicksal verändern und dich glücklich machen.

Email: leser@dantse-dantse.com

Schriftsteller und Verleger: www.indayi.de

Wissenslehre: www.mycoacher.jimdo.com

Gründer: www.klicklac.de

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