Gefangen zwischen Versprechen und Verbrechen in Afrika: Thando & Rebecca im Schatten eines südafrikanischen Townships

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Im Rahmen ihrer Arbeit in sogenannten Safe-Houses wurden Ina Broich die Schicksale einer großen Zahl Kinder nähergebracht. In diesem Buch haben reale Menschen fiktiven Figuren Leben eingehaucht. Wirkungen und Nachwirkungen der Apartheid finden zwischen den Seiten Platz, genauso wie die kleinen und großen Nöte, Wünsche und Träume der Menschen, für die jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist. Die Autorin wirft einen kritischen Blick auf die Rainbow-Nation und stellt gesellschaftliche Fragen in den Raum, die nur die verschiedenen Generationen gemeinsam lösen können. Neben den Brüchen und Schicksalen ihrer Charaktere schreibt die Autorin die Liebe groß. In ihr sieht sie die Chance, dass Menschen aufeinander zugehen und sich miteinander Herausforderungen stellen. Sei es denen hier in Europa, in Afrika oder in der gesamten Welt. Wenn der kleine Thando die Umstände zu seiner Gunst beeinflussen kann, dürfen wir seinem Beispiel folgen. Umgeben von Gewalt, Hunger und Gangster-Aktivitäten verbringt Thando, ein Waisenjunge aus Kapstadt, seine Kindheit in einem südafrikanischen Township. Trotzdem besitzt er etwas, wovon andere Kinder des Townships nur träumen können – die Liebe seiner Großmutter Rebecca, die sich seit dem Tod seiner Eltern um Thando kümmert und versucht, ihn zu beschützen. Doch Liebe allein reicht nicht aus, um zu überleben. Rebecca wird älter, ihr Körper immer schwächer.
Daher ist es Thandos Aufgabe, dafür zu sorgen, dass seine Großmutter und er irgendwie über die Runden kommen. Die im Township vorherrschende Gewalt prägt zunehmend Thandos Alltag, als er, um etwas Geld zu verdienen, zunehmend in laufende Gang-Rivalitäten verwickelt wird. Sorge und Ängste, die kein Kind dieser Welt haben sollte, sind im Leben von Thando an der Tagesordnung. Er muss mit ansehen, wie seine vierzehnjährige Freundin Liz kurz davorsteht, an einen deutlich älteren Mann zwangsverheiratet zu werden. Und Thando ist machtlos, als Rebeccas Gesundheit schwindet. Er selbst begibt sich bei der Erledigung seiner Aufgaben mit Gang-Mitgliedern zunehmend in Gefahr. Der Zusammenhalt und die Verbundenheit zwischen Thando und Rebecca ist schon immer die einzige Konstante im Leben des Jungens gewesen, doch als Geheimnisse aus Rebeccas Vergangenheit die Gegenwart der beiden einholt, steht die Beziehung zwischen Thando und Rebecca auf der Kippe. Werden sie es zusammen schaffen, lebend dem Hunger und der Gewalt des Townships zu entkommen? Oder werden sich ihre Wege für immer trennen?

 

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Beschreibung

Ina Broich – gefangen zwischen Versprechen und Verbrechen in Afrika

Im Rahmen ihrer Arbeit in sogenannten Safe-Houses wurden Ina Broich die Schicksale einer großen Zahl Kinder nähergebracht. In “Gefangen zwischen Versprechen und Verbrechen in Afrika” haben reale Menschen fiktiven Figuren Leben eingehaucht. Die Wirkungen und Nachwirkungen der Apartheid finden zwischen den Seiten Platz, genauso wie die kleinen und großen Nöte, Wünsche und Träume der Menschen, für die jeder Tag ein Kampf ums Überleben ist.

Die Autorin wirft einen kritischen Blick auf die Rainbow-Nation und stellt gesellschaftliche Fragen in den Raum, die nur die verschiedenen Generationen gemeinsam lösen können. Neben den Brüchen und Schicksalen ihrer Charaktere schreibt die Autorin die Liebe groß. In ihr sieht sie die Chance, dass Menschen aufeinander zugehen und sich miteinander Herausforderungen stellen. Sei es denen hier in Europa, in Afrika oder in der gesamten Welt.

Thando und Rebecca

Wenn der kleine Thando die Umstände zu seiner Gunst beeinflussen kann, dürfen wir seinem Beispiel folgen. Umgeben von Gewalt, Hunger und Gangster-Aktivitäten verbringt Thando, ein Waisenjunge aus Kapstadt, seine Kindheit in einem südafrikanischen Township. Trotzdem besitzt er etwas, wovon viele andere Kinder des Townships nur träumen können – die Liebe seiner Großmutter Rebecca, die sich seit dem Tod seiner Eltern um Thando kümmert und versucht, ihn zu beschützen mit all den Mitteln, die ihr zur Verfügung stehen. Doch Liebe allein reicht nicht aus, um zu überleben.

Rebecca wird älter, ihr Körper immer schwächer. Aus diesem Grund ist es Thandos Aufgabe, dafür zu sorgen, dass seine Großmutter und er irgendwie über die Runden kommen. Diese Aufgabe ist keine leichte, denn Essen und Trinken scheinen immer knapper zu werden. Auch die im Township vorherrschende Gewalt prägt zunehmend Thandos Alltag, als er, um etwas Geld zu verdienen, mehr und mehr in laufende Gang-Rivalitäten verwickelt wird. Sorge und Ängste, die kein Kind dieser Welt haben sollte, sind im Leben von Thando an der Tagesordnung.

Er muss mit ansehen, wie seine Freundin Liz, ein vierzehnjähriges Mädchen, kurz davorsteht, an einen deutlich älteren Mann zwangsverheiratet zu werden. Auch kann Thando nichts dagegen tun, als es Rebecca gesundheitlich immer schlechter zu gehen scheint. Und er selbst begibt sich bei der Erledigung seiner Aufgaben mit Gang-Mitgliedern zunehmend in Gefahr.

Der Zusammenhalt und die Verbundenheit zwischen Thando und Rebecca ist schon immer die einzige Konstante im Leben des Jungens gewesen, doch als Geheimnisse aus Rebeccas Vergangenheit die Gegenwart der beiden einholt, steht selbst die Beziehung zwischen Thando und Rebecca auf der Kippe. Werden die beiden es zusammen schaffen, lebend dem Hunger und der Gewalt des Townships zu entkommen? Oder werden sich ihre Wege für immer trennen?

Das Leben in afrikanischen Townships

Viele verschiedene Assoziationen kommen uns in den Sinn, wenn wir an Kapstadt denken, eine bekannte südafrikanische Stadt. Von Traumstränden, über luxuriöse Häuser bis zu einem Mix an Kulturen reicht unsere Vorstellung. Allerdings ist das nur eine Seite der Stadt. Die andere Seite ist die der Townships, der Gewalt, der Armut, der Kinderarbeit. Es ist diese Seite, die Ina Broich in ihrem Roman “Gefangen zwischen Versprechen und Verbrechen in Afrika” genauer betrachtet. Inspiriert von ihrer Zeit in Südafrika und dem Schicksal einzelner Kinder, erzählt sie die fiktionale Geschichte von Thando und Rebecca auf einer Art und Weise, die zweifeln lässt, ob es sich dabei wirklich um Fiktion handelt oder ob diese herzzerreißende Story auf wahren Begebenheiten basiert.

In dem Roman verfolgen wir Thandos Kindheit und sehen, wie er bei seiner Großmutter, Rebecca zwischen Gewalt und Armut aufwächst. Trotzdem kann er immer auf den Schutz und die Liebe seiner Großmutter zählen, die ihn allerdings nicht immer vor dem Grauen beschützen kann, das auf den Straßen lauert. Da die beiden Geld zum Überleben brauchen und es Rebecca körperlich nicht mehr so gut geht, muss Thando, obwohl er noch so jung ist, bestimmte Aufgaben für die im Township ansässige Gang erledigen. Aufgaben, die nicht gerade ungefährlich sind. So wird der Junge schon in seiner Kindheit in die zu eskalieren drohenden Gang-Rivalitäten der Stadt verwickelt.

Nicht nur Thandos und Rebeccas Leben im Township ist von Schwierigkeiten geprägt. Auch Thandos Freundin Liz steht kurz davor, an einen deutlich älteren Mann zwangsverheiratet zu werden. Kann der nette Sozialarbeiter, Sam, wirklich Rebecca, Liz und auch Thando helfen? Und können sie überhaupt seine Hilfe akzeptieren?

Die Geschichte von Thando und Rebecca beleuchtet nicht nur die Gegenwart der im Township wohnenden Familien, sondern widmet sich auch der südafrikanischen Geschichte. Der Kampf gegen die Apartheid spielte eine große Rolle in Rebeccas Vergangenheit. Eine Vergangenheit, in der es noch andere dunkle Geheimnisse gibt. Sollten diese Geheimnisse jemals die Gegenwart von Rebecca als auch die von Thando einholen, dann könnten sie die so starke Beziehung der beiden bedrohen.

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