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Was bedeutet Heimat? Bin ich Afrikaner oder Deutscher? – Tschinku im Gastland, der neue Roman von Constant Kpao Sarè

Zwei Menschen, zwei Lebensweisen, derselbe Ursprung

Tschinku und Barka sind beide in Afrika geboren und dort zusammen aufgewachsen. Als sie alt genug waren, sind sie gemeinsam nach Deutschland gezogen, um zu studieren. Barka flog anschließend wieder zurück. Er wurde Minister und gründete eine Familie. Tschinku hingegen ist in Deutschland geblieben. Auch er gründete eine Familie. Er nahm sogar den Namen seiner Frau an. Aus Jakubu Tschinku wurde Jakob Tschinku Wagner. Beide fühlten sich wie zu Hause.

„Das Buch plädiert dafür, das Wort „Heimat“ neu zu kodifizieren. Zuhause ist da, wo man sich wohl fühlt.“

Jahre später begegnet Tschinku seinem alten Freund Barka als dieser auf Geschäftsreise ist. Aus einem fruchtbaren Gedankenaustausch wird später ein Briefwechsel, in dem die beiden ihre unterschiedlichen Erfahrungen über Ausländerfeindlichkeit und Vorurteile austauschen. Es entwickeln sich intensive und spannende Diskussionen über Respekt, Toleranz und Individualismus oder Solidarität in der Gesellschaft.

Kann ein Afrikaner Deutschland seine Heimat nennen?

Tschinku merkt immer wieder, wie sehr er sich seinem neuen Umfeld angepasst hat, aber auch wie schwer manchen Menschen das Zusammenleben mit ihm oder anderen Ausländern fällt. Diskriminierung, Hass und Gewalt aufgrund von Angst vor dem Terrorismus stehen im eigentlich doch so multikulturellen Deutschland immer wieder an der Tagesordnung.

„Ich höre dich ordentlich sagen: Jakob, das alles klingt banal! Es sind aber unsere Probleme. Wir sehen den Stress überall. Dagegen müssen und können wir selbst nichts unternehmen. Dafür brauchen wir die Hilfe des Staates. „

Weltpolitik durch die Augen verschiedener Kulturen

Er sieht diese jedoch als Luxusprobleme an, wenn er daran denkt, was Barka und seine Landsleute in Afrika durchmachen müssen. Während die westliche Welt im Überfluss lebt, herrscht dort die ständige Furcht vor der Armut. Doch auch Aberglaube und Traditionen weisen die Menschen dort in ihre Schranken. Trotz aller Unterschiede, sind das Erfahrungen, die Tschinku ebenfalls in seinem heutigen Leben noch begleiten und Einfluss auf seine Identität haben.

Ein Roman über Menschlichkeit und Globalisierung

„Ich glaube, dass die Leser (nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund) verstehen wollen, warum die Welt immer bunter wird. Bis zum Ende der Erzählung versucht der Leser, in der Argumentation der Hauptfigur Tschinku herauszufinden, ob und warum er sich für seine neue Heimat entscheidet. Gleichzeitig erfährt er einiges über die afrikanischen Realitäten.“
-Constant Kpao Sarè

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