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Was ist Krebs – Spruch des Tages 29. Juni 2020

Was ist Krebs und was kann ihn auslösen?

Was ist Krebs?

Als Krebs bezeichnet man krankhafte Veränderungen von Zellen (am Anfang gibt es nur eine einzige abnormale Zelle).

Diese Veränderungen führen dazu, dass sich Krebszellen häufiger und schneller teilen als gesunde Zellen. Sie vermehren sich unkontrolliert, sodass ein Verband aus entarteten Zellen entsteht.

Der Tumor kann sogar ein eigenes Blutgefäßsystem aufbauen, über das er dem Körper Nähr- und Vitalstoffe entzieht, um selbst immer größer zu werden.

Diese bösartigen Neubildungen wachsen in benachbartes gesundes Gewebe ein und zerstören dieses. Sie wandern von dem Ort, wo sie gewachsen sind, über das Blut oder das Gefäßsystem in andere Organe und vermehren sich dort als Tochtergeschwulste, die sogenannten Metastasen.

Je älter der Mensch wird, desto angreifbarer ist er.

Das Reparatursystem der Gene arbeitet nicht mehr zuverlässig und Zellen können sich viel einfacher verändern und Tumore sich schneller bilden.

Es gibt jedoch auch Krebsarten, wie Hodenkrebs und auch Brustkrebs, die insbesondere jüngere Erwachsene betreffen: Das mittlere Erkrankungsalter liegt hier bei 38 Jahren.

Was kann Krebs auslösen?

Folgende Faktoren fördern die Entstehung von Krebs:

  • Strahlungen: intensive UV-Strahlung, ionisierende Strahlung, wie Radon, Röntgen, Strahlenunfälle an Kernkraftwerken etc., Sonnenexposition
  • Tabakrauch
  • Alkohol
  • Chemikalien, Umweltgifte, Kosmetika
  • Arzneimittel, Krankenhäuser und medizinische Prozeduren
  • Chronische Infektionen, z.B. Hepatitis B
  • Schlechter Lebensstil und ungesunde Lebensumstände
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Sexualität, HPV (Humane Papillom Viren). Der Aspekt „Fortpflanzungs- und Sexualverhalten“ als Krebsfaktor ist noch nicht sehr gut dokumentiert. Doch der Anteil von Krebsfällen, gefördert durch die Sexualität steigt, besonders bei homosexuellen Menschen. Mehr dazu in Kapitel 15 „Krebs unter uns: Die Gefahr Sexualität“ .
  • Psychische Faktoren? Dabei sind sich die Wissenschaftler sehr uneinig. Aber es scheint so zu sein, dass Stress und Persönlichkeitsmerkmale direkt Krebs auslösen könnten oder dass depressive Menschen häufiger an Krebs erkranken als andere. Psychische Faktoren können über eine daraus resultierende ungesunde Lebensweise oder einen schlechten Lebensstil eine große Rolle bei der Entstehung von Krebs spielen. Einige Krebskranke, mit denen ich geredet habe, hatten etwas gemeinsam. Der Krebs wurde bei ihnen kurz nach einem Schockerlebnis, einer Krise, die sie durchgemacht haben, diagnostiziert. Es schien so, als ob der Stress, der daraus entstand, die Entstehung der Krankheit zumindest beschleunigt hatte. Es gibt dafür in der wissenschaftlichen Literatur sehr viele Beispiele.
  • Schlechte und ungesunde Ernährung: Überwiegend säuerliche Ernährung, d.h. zu viel Milch und Milchprodukte, Fertiggerichte, zu viel Weißmehl-Produkte, viel tierisches Fett, gesüßte Getränke wie Limonade, Diät-Produkte…

 

Weiteres

Die Ergebnisse einer aktuellen Aspartam-Studie zeigt Folgendes: Schon eine Dose Diät-Limo von 355 ml am Tag führt zu:

  • einem um 42% höheren Risiko für Leukämie (Blutkrebs) bei Männern und Frauen,
  • ein um 102% höheren Risiko für multiple Myelome (Knochenmarkskrebs) bei Männern und
  • einem um 31% höheren Risiko für das Non-Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) bei Männern.

Nach aktuellem Kenntnisstand sind mindestens ein Drittel aller Krebserkrankungen auf die schlechte und ungesunde Ernährung zurückzuführen.

Genetisch bedingt? Familiärer Krebs

    • In 5-10% der Fälle sind die Veränderungen erblich bedingt. In den betroffenen Familien tritt der Krebs in jeder Generation und schon in jungen Jahren auf.
    • Nach heutigem Stand geht man davon aus, dass der Krebs selbst nicht vererbbar ist, aber die Veranlagung dazu vererbt werden kann. Wenn in der Familie viele Krebserkrankungen auftreten, beobachtet man eine Tendenz, wonach weiter viele Menschen dieser Familie an Krebs erkranken. Dies ist bekannt für Brustkrebs, Dickdarmkrebs und Eierstockkrebs.

Über die genetische Veranlagung von Krebs schreibt die deutsche Krebshilfe:

„Krebserkrankungen beruhen auf Veränderungen in den Genen. Bei den meisten Krebsformen treten die genetischen Abweichungen jedoch erst nach der Geburt auf – sie werden also nicht vererbt. Umwelteinflüsse, Lebensstil und andere, noch weitgehend unbekannte Faktoren spielen hierbei eine Rolle.

In etwa fünf bis zehn Prozent der Fälle beruht die Krebserkrankung aber auf einer angeborenen genetischen Veranlagung. In den betroffenen Familien tritt der Krebs in jeder Generation und schon in jungen Jahren auf. Menschen mit einem hohen familiären Risiko sollten sich deshalb intensiv beraten lassen und regelmäßig zur Krebs-Früherkennung gehen.“

Menschen, die befürchten, eine erbliche Veranlagung in sich zu tragen, oder Menschen, deren Familiengeschichte viele Krebserkrankungen aufweist, sollten sich also intensiv beraten lassen.

Es gibt aber nach wie vor zahlreiche Krebsarten, deren Auslöser nicht bekannt sind. Wenn ein Kind schon im Bauch der Mutter vergiftet wurde, wird man den Auslöser seiner Krebserkrankung 30 Jahre später kaum feststellen können.


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