Indien in der Krise // Spruch des Tages 09.06.2021

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Indien, ein Land mit Geschichte

Die Republik Indien, wie wir das Land heute kennen, existiert seit 1947. Aber das Gebiet selbst ist bereits seit ca. 200.000 Jahren besiedelt. Indien war gemeinsam mit Ägypten und Mesopotamien Hochkultur. Erst im 6. Jahrhundert vor Christus zerfiel diese Kultur durch Machtkämpfe. Ab dem 13. Jahrhundert n.Chr. war Indien unter Fremdherrschaft, erst durch die islamisch geprägten Herrscher, dann die mongolischen Stämme und schließlich die Briten. Erst, als die Briten Indien als Kolonie aufgaben, wurde es wieder ein eigenständiges Land.

Indien war nicht nur eine der frühsten Hochkulturen, es beherbergt auch das Taj Mahal. Das Taj Mahal ist nicht nur eines der sieben Weltwunder, es ist auch eines der romantischsten Liebesbeweise der Welt. Noch heute ist es eines der meist besuchten Sehenswürdigkeiten.

Wie die Welt mit Corona umgeht

Corona ist nicht nur ein Deutsches Phänomen. Die ganze Welt ist davon betroffen. Arme Länder, wie zum Beispiel Indien, Mexiko etc. kämpfen besonders damit. Der Grund: Es gibt nicht genügend Impfstoffe für alle. Die Hauptherstellung ist in Indien.

Während sie die Welt versorgen, stirbt die eigene Bevölkerung. Warum? Weil reiche Länder wie Deutschland und Amerika, sich selbst für wichtiger halten als die anderen. Anstatt, wie am Anfang abgemacht, Impfstoffe fair zu verteilen, haben diese Länder den Impfstoff erst einmal aufgekauft. Was jetzt?

Indien in der Corona-Krise

Die neuste Zahl der Neuinfizierten stammt vom 04.06.2021. Es handelt sich um 120.529 Menschen von von.  Diese 1,4 Milliarde Menschen. Dies mag nicht viel sein, aber die Statistik lässt eine riesige Dunkelziffer außer acht. Nämlich den Teil der indischen Bevölkerung der auf dem Land wohnt. Diese Menschen haben meist weder Mittel noch die Möglichkeiten in ein Krankenhaus zu fahren.

Selbst für die Menschen in Indien, die es zu einem Krankenhaus geschafft haben, gibt es weder genug Betten noch Sauerstoffgeräte. Der Nachschub an lebenswichtigen Medikamenten und Maschinen. Ärzte sind überlastet, von Ihnen gibt es auch nicht genug. Sie schieben 27h Schichten und müssen entscheiden wer lebt und wer stirbt. Eine Entscheidung die alle sehr belastet. Für Ärzte ist das Leben schließlich heilig.

Wie geht es weiter?

Eine große Sorge Indiens ist es, dass das Virus von hier auf die benachbarten Länder überschwappt. Eine Tatsache, die sich nicht verhindern lassen wird. Das bedeutet, dass bald nicht nur Indien heftig zu kämpfen hat, sondern auch Pakistan, Sri Lanka und Myanmar.

Nicht nur das Gesundheitssystem ist überlastet, sondern auch die Wirtschaft bricht zusammen.  Läden, Restaurants und Freizeitaktivitäten sind nach wie vor geschlossen. Für viele Inder ist somit die Existenzgrundlage verschwunden. Indien kämpft nun nicht nur mit dem Virus, sondern auch mit mehr Armut und Hunger.

Aber wie geht es jetzt weiter?

Die Regierung Indiens hat die Ausfuhr von Impfstoffen verboten und stellt sich selbst an erste Stelle. Bevor nicht ihre eigene Bevölkerung geimpft wurde, keine Ausfuhr. Die Menschen selbst versuchen sich zu helfen. Von dem Versuch das Haus nicht mehr zu verlassen bis zu einem Corona-Lieferservice, der nur Haushalte beliefert, die von Corona betroffen sind.

Wie kann Indien geholfen werden?

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen ist eine der wichtigsten Gruppen, denen man Unterstützung zukommen lassen kann. In Indien helfen sie beim Testen, der Quarantäne von Risikogruppen und bei der Psychologischen Betreuung von Ärzten und Betroffenen.

Auch die Organisationen CARE und UNICEF sind vorne mit dabei. Mit Essensspenden und Helfern vor Ort unterstützen sie Indien.

 

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