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Corona und Armut

Die Coronakrise hat sich negativ auf die Wirtschaft ausgewirkt, denn diese wurde eine zeitlang stark heruntergefahren. Viele Läden und Boutiquen sowie Reisebüros waren wochen- oder monatelang geschlossen. Manche mussten komplett schließen, da beispielsweise Reiseagenturen oder viele weitere Firmen keine Aufträge mehr hatten. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Mitarbeiter*innen entweder entlassen oder in die Kurzarbeit geschickt. Der Vergleich mit der Finanzkrise gab allerdings einen Grund zur Zuversicht, denn damals konnten die stattlichen Unterstützungsleistungen wie das Kurzarbeitergeld die negativen Auswirkungen mindern und abfedern. Auch heute hofft man, dass solche Maßnahmen produktiv wirken und die schlimmsten Auswüchse der Krise, wie Armut, verhindern können.

Stellt die Coronakrise eine Gefahr für die Armut dar?

Diese Fragen bezüglich des Ausmaßes der wirtschaftlichen Auswirkungen hängen davon ab, wie lange das öffentliche Leben, die Wirtschaft und die Unternehmen noch eingeschränkt sein und bleiben werden. Nun stellt sich auch die Frage, ob diese Krise alle Menschen gleichermaßen trifft oder ob manche mehr darunter leiden als andere. Natürlich trifft und betrifft das Virus erst einmal alle Menschen, aber die Auswirkungen sind doch sehr unterschiedlich. Hier einige Beispiele:

  • Menschen mit einem niedrigen Einkommen verdienen jetzt als Kurzarbeiter*innen noch weniger
  • Eine Besserstellung der Pflegeberufe und Erhöhung des Mindestlohns stehen noch aus
  • Das Aufkommen einer weiteren Coronawelle kann auch über die Zukunft entscheiden
  • Massenentlassungen können zu sozialen Unterschieden und einer dauerhaften Verminderung des Einkommens führen
  • Viele fürchten nach wie vor um ihre Arbeitsplätze
  • Die staatliche Krisenhilfe in Deutschland stellt sich als sehr bürokratisch und ungewiss heraus
  • Durch die überstrapazierte Staatskasse kann es zu Ausgabenverkürzungen und Steuererhöhungen kommen.

 

Selbstverständlich trifft manche Menschen die Krise viel härter als andere, vor allem der letzte Punkt. Die Kürzungen der Sozialhilfe würde die Ärmsten der Armen treffen und sie weiter in die Armut stürzen.

Hinzu kommt, dass das Krankenhauspersonal wie beispielsweise Pfleger*innen und das Personal in Supermärkten meist neben einer mangelhaften Bezahlung einer permanenten Gefahr sich mit dem Virus anzustecken ausgesetzt sind. Auf lange Sicht kann dies zu einer Kluft und Spaltung der Gesellschaft sowie einer allgemeinen Unzufriedenheit führen.

Andere ziehen aus der Krise noch mehr Kapital

Gleichzeitig hat man beobachtet, dass neun Milliardäre ihr Reichtum trotz Corona vermehren konnten: Der absolute Top-Gewinner der Coronakrise ist der Gründer der Videoplattform Zoom, Eric Xuan Zheng, der sein Vermögen tatsächlich um 77 Prozent auf 8 Milliarden US-Dollar steigerte. Auch der Mindray-Gründer und Vorsitzende Xu Hang konnte sein Vermögen mit seinem Unternehmen, das unter anderem medizinische Beatmungsgeräte herstellt, um 26 Prozent auf 13,5 Milliarden US-Dollar erhöhen.


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